8 Warnsignale bei einem Eintrag in Webkataloge

Webkataloge gibt es im Internet massenweise, doch in welchen Katalogen lohnt sich ein Eintrag wirklich und von welchen sollte man dann doch besser die Finger lassen?

Diese Frage hat sich kürzlich wahrscheinlich auch Matt McGee gestellt und daher hat er sich die Mühe gemacht, sowohl die „weißen“, als auch die „schwarzen“ Schafe unter den Webkatalogen einmal genauer zu betrachten. Am Ende seiner Recherche stand ein Artikel, in dem sich unter anderem eine Liste mit 8 Warnsignalen findet, auf die jeder bei einem Webkatalog achten sollte.

Für alle Leser, die der englischen Sprache nicht unbedingt mächtig sind, habe ich die einzelnen Punkte einmal inhaltlich ins deutsche übersetzt, denn ich denke, dass die von Matt aufzählten Signale in Zukunft enorm an Bedeutung zunehmen werden.

  1. Backlink – Pflicht: Verzeichnisse mit einem hohen Anspruch an die Qualität (z.B. Yahoo, DMOZ usw.) verlangen niemals einen Link als Gegenleistung. Bei Katalogen, die jedoch einen Backlink für den Eintrag verlangen, ist die Botschaft an den Kunden mehr als deutlich: Hier sind eingehende Links wichtiger als die Qualtät der Einträge.
  2. 100% Rückerstattung: Egal, wie man persönlich zum Thema Linkkauf steht, die Aussage von Matt Cutts ist in diesem Punkt mehr als deutlich: „Für hochwertige Verzeichnisse ist eine Gebühr nur ein Ausgleich für die Arbeit und dem Zeitaufwand um eine Seite zu evaluieren„. Wenn die Zahlung an den Betreiber des Webkatalogs eine Aufnahme in das Verzeichnis garantiert oder wenn Ihr euer Geld zurückbekommt wenn es nicht klappt, dann zahlt Ihr nicht für eine Evaluierung sondern Ihr kauft ganz einfach einen Link.
  3. 3 oder 5 extra Links: Im Prinzip nichts anderes, als Punkt 2. Ihr erhaltet mehr Links für mehr Geld und das ist am Ende auch nur ein getarnter Linkkauf.
  4. Viel Werbung: Ähnlich wie bei Blogs, gibt es natürlich auch Webkataloge, die einzig dazu dienen, Content in Form von Einträgen zu erhalten und somit die AdSense Einnahmen zu steigern. In guten Verzeichnissen konzentriert man sich mehr auf die Linkdarstellung. Die Platzierung von Werbung erfolgt hier eher zurückhaltet.
  5. Links verkaufen: Wenn Ihr in Bereichen mit hohen Klickraten (z.B. in der Nähe von Submit – Buttons) themenfremde Links findet, dann könnt Ihr euch Sicher sein, dass diese Links dort nicht wegen der Informationsgewinnung platziert wurden, sondern sie wurden mit hoher Wahrscheinlichkeit gekauft oder sind mit einem Partnerprogramm verknüpft.
  6. Schlechte Qualität der Einträge: Durchsucht das Verzeichnis und die Kommentare vor eurem Eintrag nach SPAM – Keywords wie Viagra, Versicherungen, Medikamente usw. Gute Webkataloge sollten einen sauber geführten Index haben.
  7. Schlechte crawl Tiefe: Schlechte Verzeichnisse werden von Suchmaschinen oftmals auch nur schlecht gecrawlt (durchwühlt). Das kann neben einer viel zu tief verschachtelten Kategoriesturktur natürlich auch an einer schlechten internen Verlinkung liegen. Führt also vor eurem Eintrag zwingend eine Site-Abfrage (Google: site:domain.tld) durch, um zu erfahren, wie gut der jeweilige Bot den Katalog bereits durchwühlt hat.
  8. Geringer Traffic: Der schönste Webkatalog nutzt nichts, wenn er kaum Besucher aufweisen kann und daher prüft vor eurem Eintrag zwingend den aktuellen Traffic des Verzeichnisses. Bekannte Seite wie Compete, Quantcast oder Alexa helfen euch dabei.

1 comment for “8 Warnsignale bei einem Eintrag in Webkataloge

  1. 11. September 2008 at 09:06

    8 Warnsignale bei einem Eintrag in Webkataloge http://tinyurl.com/6nfwmv

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