Arbeitsablauf bei einer Webkatalog – Anmeldung

Ich sitze gerade an der Funktion, die es dem Administrator erlaubt, neue Linkanmeldungen in easyLink v3.0 abzulehnen und dabei stellen sich mir einige Fragen zu Arbeitsablauf.

Ich würde daher gern von euch wissen, wie die täglichen Freischaltungen in euren Katalogen ablaufen, denn grundsätzlich müsste der Ablauf ja bisher ungefähr so aussehen:

  1. Der Besucher trägt sich mit seinem Projekt in den Webkatalog ein
  2. Die Eintragsgebühren werden in der Regel per Vorkasse auf euer Konto eingezahlt
  3. Nach Gutschrift der Zahlung wird der Link geprüft und ggf. freigeschaltet

Doch gerade der letzte Punkt ist in meinen Augen sehr kritisch zu sehen, denn was macht Ihr denn, wenn der Link nicht aufgenommen wird, weil er nicht den Nutzungsbedingungen entspricht? Wird der Betrag dann dem Kunden erstattet oder muss dieser trotzdem zahlen, weil er ja wie Google es sagt, die eigentliche Arbeit der Prüfung bezahlt und nicht den Link selbst.

Sollte die Zahlung hingegen eine Aufnahme in den Katalog garantieren, so hätten wir einen ganz klaren Fall von Linkkauf und das läßt sich nicht mit den Guidelines von Google vereinbaren.

Ich hoffe, dass Ihr versteht, was ich sagen möchte…es geht mir hauptsächlich darum, den Arbeitsablauf des Administrators zu optimieren und dazu brauche ich euer Feedback bzw. eure Erfahrung aus der täglichen Arbeit. Für mich müsste der Ablauf daher wie folgt sein:

  1. Anmeldung des Eintrags durch den Besucher
  2. Nun erfolgt die Prüfung durch den Administrator bzw. Moderator
  3. Nach bestandener Sichtungprüfung erhält der Nutzer die Zahlungsinformationen
  4. Sobald der Betrag überwiesen bzw. der offene Posten vom Administrator ausgebucht wurde, ist der Eintrag im Verzeichnis für alle verfügbar

Soweit die Theorie, doch auch dieses System hat einen gravierenden Nachteil, denn so konnte der Kunden nicht mehr direkt am Anschluß zu den Paymentprovidern wie PayPal etc. weitergeleitet werden. Was sollte er denn auch da? Die Zahlung wird ja erst fällig, wenn der entsprechende Eintrag geprüft wurde.

Wenn ich den Nutzer jetzt jedoch erst einige Zeit später auf die Zahlungsseiten schicke, weil die Prüfung je nach Anbieter auch mal 2-3 Tage dauern kann, dann dürfte die Zahlungsbereitschaft wohl messbar sinken, denn viele Katalogeinträge resultieren aus kurzfristigen Entscheidungen und daher laufe ich hier wohl Gefahr, dass der Nutzer es sich nochmals anders überlegt.

Ihr seht schon, das Thema ist doch viel komplexer, als man auf den ersten Blick vermuten möchte und daher würde ich mich über entsprechendes Feedback sehr freuen.

6 comments for “Arbeitsablauf bei einer Webkatalog – Anmeldung

  1. Raimund
    6. Oktober 2008 at 14:20

    Wirklich nicht einfach das ganze …

    es ist mehr Aufwand und evtl. auch Ärger jemand das Geld wieder zu erstatten, falls ein Eintrag abgelehnt wird (und besonders begeistert wird der Linkinhaber auch nicht sein) … also muss eine Lösung her, die uns keine zusätzliche Arbeit macht!!!

    Geht nicht eine Lösung, bei dem der Zahlungsvorgang (auch bei PayPal) erst nach erfolgter Prüfung angestoßen wird?

  2. 6. Oktober 2008 at 14:24

    Die Frage war ja eher, wie macht Ihr das bisher, denn aktuell haben wir ja die erste von mir beschriebene Situation und das würde ja bedeuten, dass Ihr alle schon seit Monaten fleißig am erstatten seit. 😀

    Wenn ich mich auf der anderen Seite strikt an die Vorgaben von Matt Cutts halte, was sehr viele unserer Kunden erwarten, dann muss der Kunde auch zahlen, wenn der Eintrag abgelehnt wurde, denn er zahlt ja quasi die Dienstleistung. Also die Arbeitszeit, die Ihr braucht um einen Link zu prüfen und die fällt auch bei einer Ablehnung an.

  3. 6. Oktober 2008 at 13:48

    Arbeitsablauf bei einer Webkatalog – Anmeldung http://tinyurl.com/3hfedr

  4. 6. Oktober 2008 at 16:29

    Hallo,
    also genau genommen wird bei uns bezahlt wenn wir die Verlinkung freischalten also erst nach erfolgreicher Prüfung.
    Bezahlt wird bei uns für nicht für die arbeit vor der Freischaltung sondern für den Dienst als solches.
    Also für Servertechnik,Traffic etc. und auch für unsere arbeit.
    Wer also eine Ablehnung bekommt, der bekommt diese quasi für lau 🙂 .
    Weil anders wird es einige abhalten, wieso für was bezahlen was ich nicht bekomme.

    Es ist noch immer so das eine im voraus geleistete arbeit vor allem bei einer Ablehnung, von min. 90% der Menschen nicht aktzeptiert wird.
    Das ist auch ein Grund warum manche Leistung teurer sind, weil die arbeit von denen mitgetragen werden muss die eine positive Entscheidung bekommen.

  5. rammy
    6. Oktober 2008 at 17:52

    Ich denke die V 3.0 ist mehr in die Richtung eines Branchen – Verzeichnis entwickelt worden? Doch sicher auch um von den Eindruck los zu kommen es könne sich um ein Linkverkauf handeln.

    Dann sollte man jetzt auch so konsequent bleiben und für bestimmte Dienstleistungen Geld verlangen.

    Es ist ja nicht nur so das Geld gefordert wird weil man einen Eintrag überprüft und freischaltet, sondern das man sauberes Verzeichnis bietet das dann auch noch themenrelevanten Content liefert.

    Das ganze macht man nicht mal ebend nebenbei, sondern ist harte Arbeit.

    Man sollte der Transparenz und der Fairneß halber bei den entsprechenden Eintragsmöglichkeiten einen Hinweis setzen…es soll ja nicht der Eindruck entstehen das Kunden abgezockt werden.

    MFG
    rammy

  6. Toni
    7. Oktober 2008 at 08:28

    Bei mir wird auch geprüft und dann erst kommt die Rechnung, und das Ist kein Link Kauf meiner Meinung nach sondern es deckt die Kosten was so anfallen, schließlich werden immer wieder neue Tools eingebaut und die Bekommt man schließlich auch nicht geschenkt. Was Google sagt oder meint ist mir persönlich ziemlich wurst, wer hat den dafür gesorgt das Link Kauf entstanden ist.

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