Bungee-Sprung von der Europabrücke

Einige von euch hatten es ja bereits im Vorfeld mitbekommen, dass Fr. Raskop es sich kürzlich irgendwie in den Kopf gesetzt hatte, von der Europabrücke (192m) in Innsbruck zu springen und so haben wir uns am Samstag gemeinsam auf den Weg gemacht, dieses sehr spezielle Event langsam mal in Angriff zu nehmen.

Schon die Fahrt mit dem Auto über die Brücke war mehr als beeindruckend und für Menschen wie mich, die bereits auf einer Stehleiter nach entsprechenden Haltseilen suchen, sollte hier spätestens klar sein, dass es keine gute Idee sein kann, sich von so einem Bauwerk in die Tiefe zu stürzen.

Gegen 11 Uhr sind wir dann jedenfalls am Treffpunkt der Raststation Europabrücke angekommen und nach der obligatorischen Sicherheitsanweisung ging es dann für die Springer endlich auf die Brücke. Ich für meinen Teil habe es zu diesem Zeitpunkt eher vorgezogen mir den Sprung aus sicherer Entfernung von der Zuschauerplattform aus anzusehen. Zwar hätte ich ebenfalls mit auf die Sprungplattform gehen können, doch war da noch immer die Sache mit der eben genannten Stehleiter, die mich irgendwie davon abgehalten hat, weiter in Richtung Abgrund zu gehen.

Schon allein aus diesem Grund habe ich einen riesen Respekt vor der Leistung von Fr. Raskop, denn wenn man erstmal auf dieser Brücke steht und sieht, wie tief 192m eigentlich sein können, dann kann man erst beurteilen, welche Selbstüberwindung die Springer hier tatsächlich aufbringen müssen und daher kann ich hier auch nur meinen Hut ziehen bzw. ich kann auch ganz beruhigt behaupten, dass ich diesen Schritt wohl nicht gewagt hätte.

Jetzt aber genug der vielen Worte, denn hier ist das passende Video:

3 comments for “Bungee-Sprung von der Europabrücke

  1. Kai Hilbert
    11. Mai 2009 at 17:19

    Hut ab,

    ich hätte bestimmt in Hose gemacht.

  2. 12. Mai 2009 at 10:09

    Ach Du heiliger Bimbam. Das gibt es doch gar nicht … Alleine die Vorstellung: Da zu stehen, runterzuschauen und dann .. *hopps* Nicht für Geld und gute Worte würde ich das machen.

  3. 12. Mai 2009 at 17:06

    Respekt, hätte ich mich nicht getraut 😉

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