Webkataloge als Quellen bezahlter Links?

Man könnte es langsam die Woche der Wahrheit nennen und auch wenn ich jetzt das Weltbild einiger Nutzer ein weiteres mal erschüttern muss, es gibt mal wieder wichtige Informationen aus den Tiefen der Google Webmaster-Zentrale.

Na gut…ganz so neu sind die Infos nicht, denn letztendlich geht es um die bekannte Frage, ob Google die Links aus Verzeichnissen bzw. Webkatalogen als bezahlte Links einstuft, doch da diese Frage offenbar vielen Webmastern unter den Nägeln brennt, hat the Spamfighter himself Matt Catts sich nochmals dem Thema angenommen.

Die Grundaussage ist vollkommen klar, denn die hatte Google bereits vor einiger Zeit in Ihrem Beitrag zum Thema Webkataloge dargelegt:

  • Wählt ein klares Thema für euer Verzeichnis
  • Erstellt eine gute Struktur mit themenrelevanten Kategorien
  • Vermeidet besonders leere Kategorien
  • Stellt die Qualität sicher
  • Überlegt, wie ihr einen Mehrwert schaffen könnt
  • Legt eure Priorität zunächst auf den Content
  • Überlasst es den Nutzern einen freiwilligen Backlink auf eure Seiten zu setzen

Interessant ist in diesem Zusammenhang jedoch, dass Matt Cutts nochmals den redaktionellen Aspekt von guten Verzeichnissen hervorhebt, denn genau das ist einer der Punkte, die ich immer wieder in der Vergangenheit erwähnt habe.

So ist diesbezüglich im Beitrag zu lesen:

Wann immer wir danach schauen, ob ein Verzeichnis nützlich für User ist, fragen wir uns, o.k., was ist der eigentliche Nutzen dieses Verzeichnisses. Also z. B. suchen die Betreiber selbst nach neuen Einträgen oder warten sie bloß darauf, dass Leute ihre Site besuchen oder wie viel kostet es und was ist die redaktionelle Dienstleistung, für die bezahlt wird. Wenn ein Verzeichnis 50 Dollar verlangt und jeder, der einen Eintrag wünscht, automatisch für die 50 Dollar Gebühr eingetragen wird, dann gibt es dort nicht so viel redaktionelle Auswahl wie z. B. beim Yahoo!-Verzeichnis, wo Einträge auch abgelehnt werden.

Leider liefert der Artikel aber keinerlei Informationen darüber, wie Google den redaktionellen Teil eines Verzeichnisses wertet. Klar…bei Yahoo!, Web.de und Co. ist es kein großes Geheimnis, dass hier eine große Redaktion an der Prüfung und Freischaltung der Einträge arbeitet.

Aber wie schaut es mit den kleinen Verzeichnissen aus? Nach welchen Kriterien wird hier die Leistung des Webmasters gewertet? Oder werden alle kleinen Verzeichnisse unter einen Generalverdacht gestellt?

Da es zumindest in meinen Augen für Google nicht möglich sein dürfte, denn redaktionellen Anteil anhand der Paketstrukturen oder der Auswahlverfahren zu prüfen, können die Nutzer hier nur durch hochwertigen Content punkten. Aus diesem Grund kann ich euch nur immer wieder an Herz legen, die Artikel Funktionen in easyLink V3 ausgiebig zu nutzen. Schreibt viele Beiträge, die zum Thema eures Katalogs passen und vernetzt euch mit themenrelevanten Blogs.

1 comment for “Webkataloge als Quellen bezahlter Links?

  1. 27. September 2009 at 17:31

    Gute Erinnerung – hab mir im Rahmen der Erstellung von sehrfein.at mit easylink auch Gedanken zum Mehrwert und dem nofollow-Feature gemacht.
    Ich hoffe der angedachte SEO-Mehrwert kommt an und Google ist mit unserer Umsetzung einverstanden – die Besucherzahlen und Umsätze werden es mir schon bald bestätigen…

    LG,
    Andreas

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