Das Geschäft mit dem Tot in sozialen Netzwerken
Oftmals wenn ich in den einschlägigen Boulevardmedien blättere und von dem ein oder anderen Promi-Skandal lese, dann fällt mir immer wieder der folgende Satz ein:
Das Internet vergißt nie…
Egal ob Promis nun ein Drogen oder Alkohol-Problem haben oder ob man selbst auf einer Party vielleicht über das Ziel hinaus geschossen ist, im Netz und in den einzelnen sozialen Netzwerken wird dieses Ereignis auch dann noch zu finden sein, wenn die betreffene Person vielleicht selbst schon nicht mehr daran denkt.
Negative Schlagzeilen verbreiten sich in der heutigen Zeit nunmal innerhalb von Minuten um die gesamte Welt und wenn man nicht aufpasst, dann bekommt man schnell ein bestimmtes Image, dass man nicht wieder los wird.
Das schwedische Startup MyWebwill möchte jetzt zumindest dafür sorgen, dass eure Daten nicht noch über den eigenen Tot hinaus im Netz zur Verfügung stehen und so hält man 2 verschiedene Pakete für einen würdevollen Abschied bereit:
Während bei der kostenlosen Version mit dem Namen Freemium lediglich alle zuvor von euch definierten Profile in den einzelnen Social Networks gelöscht werden, hält die kostenpflichte Variante darüber hinaus noch eine persönliche Abschiedsnachricht inkl. Foto an alle Freunde und Kontakte für euch bereit.
Sicherlich mag dieses Geschäftsmodell für viele abstoßend und maker erscheinen, doch persönlich kann ich mir ganz gut vorstellen, dass sich mit einem derartigen Dienst in einigen Jahren ganz gut etwas verdienen läßt. Wie denkt Ihr über dieses Thema? Seht Ihr Chancen für das junge Startup?
[via: ANDERS|denken]






