Facebook-Nutzer wollen keine Privatsphäre

So ähnlich sieht es zumindest Mark Zuckerberg, der Gründer um derzeitige CEO des Social Networks Facebook. In einem Interview mit Techcrunch Gründer Michael Arrington gab dieser nämlich zum Besten, dass die aktuellen Änderungen in den Privacy-Einstellungen seines Netzwerkes lediglich das derzeitige Bild unserer Gesellschaft spiegeln würden und viele Menschen sich einfach daran gewöhnt haben mehr Informationen zu veröffentlichen und diese mit einem größeren Nutzerkreis zu teilen.

In der Sprache von Mark Zuckerberg hört sich das dann in etwa so an:

And then in the last 5 or 6 years, blogging has taken off in a huge way and all these different services that have people sharing all this information. People have really gotten comfortable not only sharing more information and different kinds, but more openly and with more people. That social norm is just something that has evolved over time.

We view it as our role in the system to constantly be innovating and be updating what our system is to reflect what the current social norms are.

Mit einfachen Worten ausgedrückt bedeutet das, mit den neuen Privatsphären-Einstellungen von Facebook hat man die Plattform lediglich einer neuen sozialen Norm angepasst und eigentlich kann Zuckerberg die Kritik in diesem Punkt auch absolut nicht nachvollziehen.

An dieser Stelle obliegt es zumindest jedem einzelnen Nutzer für sich festzulegen, wie viel ihm die Sicherheit seiner ganz persönlichen Daten wert ist. Das Herr Zuckerberg zumindest noch kein Teil seiner eigenen neuen Gesellschaftnorm geworden ist, sieht man wohl daran, dass sein eigenes Profil doch sehr restriktiv eingestellt worden ist und so finden wir weder öffentliche Bilder, noch persönliche Informationen auf seiner Seite. Ja…sogar die Pinnwand scheint bereinigt zu großen Teilen bereinigt zu sein…

Das ganze Interview können Sie hier nachlesen

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