PayPal verbietet negative Berichterstattung in Blogs

Es ist sicherlich schon viel im Netz über den Zahlungsanbieter PayPal und seine Geschäftsmethoden geschrieben worden und da sollte es uns eigentlich auch nicht mehr wundern, dass her und da plötzlich Konten gesperrt werden oder das Guthaben in Höhe von mehreren tausend Euro über Tage eingefroren wurden.

Auf eine ganz andere Problematik bin ich jedoch erst gestern aufmerksam geworden und da ich mir sehr sicher bin, dass nur wenige Online-Händler die aktuellen PayPal-AGB (PDF) wirklich aufmerksam gelesen haben, möchte ich diesen Artikel dazu nutzen, die Netzwelt ein wenig mehr zu sensibilisieren. Bevor Sie jetzt jedoch weiterlesen, möchte ich Sie vorsorglich noch darauf hinweisen, dass ich mich mit diesem Artikel bereits auf sehr dünnem Eis bewege, denn der Zahlungsanbieter PayPal verbietet in seiner aktuellen Fassung der AGB jeglich negative Berichterstattung in sämtlichen Medien und da die Konsequenzen in dem Papier nicht genau aufgeführt sind, dürfte wohl in Kürze eine Sperrung unseres PayPal-Kontos folgen.

4.5 Keine abwertende Darstellung von PayPal als Zahlungsmethode: Wenn Sie PayPal als Zahlungsmethode anbieten, dürfen Sie PayPal gegenüber Ihren Kunden oder in anderen Veröffentlichungen nicht fehlerhaft darstellen oder in Misskredit bringen.

Mal ganz abgesehen davon, dass eine deratige Passage in meiner Augen gegen mein Grundrecht der Meinungsfreiheit verstößt, passiert vielleicht aber auch nichts und PayPal nimmt dieses Feedback einmal zum Anlaß darüber nachzudenken, ob es wirklich Sinn macht aggressiv ein umfangreiches Käuferschutzprogramm zu bewerben, dass ausschließlich auf dem Rücken der angeschlossenen Online-Händler finanziert wird.

Was war geschehen?

Um die grundlegende Problematik und die damit verbunde Haftungsgefahr für Online-Händler zu verstehen, möchte ich Ihnen von einem Fall berichten, der sich in den letzten Tagen in unserem Unternehmen exakt so abgespielt hat, wie ich ihn in den folgenden Zeilen darstellen werde.

Am 26. November 2009 bestellte ein Kunde, nennen wir ihn mal Herr B., eine Software-Lizenz in unserem Online-Shop. Kein großer Betrag (ca. 83 EUR) und keine wirklich große Sache. Eben eine Transaktion, wie sie mehrfach am Tag vorgenommen wird. Die Lizenz wurde von Herrn B. innerhalb von Sekunden via. PayPal bezahlt und wir haben anschließend die Lizenzdatei ausgestellt und die Software an den Kunden ausgeliefert.

In den Tagen darauf meldete Herr B. sich nochmals zu einigen Support-Anfragen und nachdem alle Fragen geklärt waren, wurde die Transaktion von uns abgeschlossen. Alle waren also glücklich, bis zum 07.01.2010, denn an diesem Tag erhielten wir von PayPal die Nachricht, dass Betrag von unserem Konto zurückgebucht wurde und vorübergehend einbehalten wird, da die Zahlung vermutlich nicht durch Herrn B. genehmigt wurde. Nun gut…so eine Untersuchung dauert in der Regel ein paar Tage und wir haben die Sache erstmal auf sich beruhen lassen. Schon öfter hatten wir nämlich den Fall, dass Konten unserer Kunden seitens PayPal ohne jegliche Angabe von Gründen gesperrt wurden und das hatte in der Regel zur Folge, dass natürlich auch die betreffenden Transaktionen nachträglich storniert wurden.

In allen Fällen wurden die Rechnungsbeträge dann jedoch per Überweisung bezahlt und das Problem war damit aus der Welt geschafft worden, doch diesmal sollte es anders laufen. Nach mehrere vergeblichen Versuchen den Kunden zu kontaktieren, haben wir dann am 19.01.2010 beschlossen, mal bei PayPal anzurufen um uns an der Hotline über den aktuellen Stand der Untersuchung zu informieren.

Zu unserer Verwunderung war auch nach 45 Min. kein Mitarbeiter in der Lage uns zu erklären, warum die Betrag überhaupt zurückgebucht wurde. Man vermutet seitens PayPal, dass es bei Herrn B. zu einer Rückbuchung der Lastschrift oder zu einer Rückbuchung der Kreditkarte gekommen ist, doch genau sagen kann uns das bis heute niemand aus dem Unternehmen. Kein Beleg für eine Stornierung und keine einzige Info im System über diesen Vorgang. PayPal bucht also einfach ohne einen Grund zu kennen und ohne jegliche rechtliche Grundlage einen Betrag von unserem Konto zurück.

Und wer haftet für den Zahlungsausfall?

Interessant wurde es jedoch als ich den Mitarbeiter auf die Haftungsfrage angesprochen habe, denn schließlich haben wir die Ware ordnungsgemäß an Herrn B. geliefert und nach Wochen wurde die Transaktion dann ohne jegliche Angabe von Gründen durch PayPal storniert. Was wäre nun, wenn es sich nicht wie in unserem Fall um eine vergleichsweise günstige Software, sondern um einen teuren Fernseher etc. gehandelt hätte?

Aber auch für diesen Fall hält die AGB eine wenig freudige Überraschung bereit:

Wenn im Falle eines Zahlungsausfalls eine von Ihnen empfangene Zahlung rückgängig gemacht wird, haften Sie gegenüber PayPal für den Zahlungsbetrag und etwaige Gebühren. In folgenden Fällen liegt ein Zahlungsausfall vor:

  • Bei einer Rücklastschrift
  • Bei einer Kreditkartenrückbuchung
  • Wenn die Zahlung nicht durch den rechtmäßigen Inhaber des PayPal-Kontos genehmigt wurde

Was bedeutet das aber nun im Klartext? Nun, in meinen Augen bedeutet das nichts anderes, als die Risikoabwälzung auf die eigenen Kunden. Egal wann und wo es bei einer Transaktion zu einer Rückbuchung kommt, die einen finanziellen Schaden für PayPal bedeuten würde, räumt sich das Unternehmen das Recht ein, die entsprechenden Gelder vom Zahlungsempfänger unverzüglich zurückzufordern.

Da man in diesem Punkt aber offenbar auch gleich mit berechtigtem Widerstand aus den Reihen der eigenen Kunden rechnet, erhöht man ein paar Zeilen weiter gleich mal den Druck auf die Gefolgschaft:

Wir können außerdem rechtliche Schritte einleiten, um unsere Ansprüche gegen Sie durchzusetzen, zum Beispiel durch Beauftragung eines Inkasso-Unternehmens.

Nun würde mich natürlich mal interessieren, in wie weit die entsprechenden Passagen der PayPal AGB überhaupt mit der gültigen Rechtsprechung in Europa vereinbar sind, denn schließlich ist PayPal seit einiger Zeit offiziell eine Bank und für die gelten nun einmal besondere Regeln. Man könnte den Fall vielleicht mit der eigenen Hausbank vergleichen, denn wenn ich dort hingehe und ein Darlehn für Auto aufnehme, dann kann die Bank im Zahlungsausfall ja auch nicht zum Händler gehen uns sagen:

Ok…das Auto hat der Kunde von dir bekommen und da er nicht mehr zahlt, darf der Kunde zwar sein Auto behalten, aber das Darlehn darfst du nun für den Kunden an mich zurückzahlen.

PayPal macht hier nichts anderes. Das Unternehmen räumt seinen Kunden quasi einen Kurzkredit ein, denn wenn das Guthaben auf dem Konto nicht ausreicht, besteht die Möglichkeit zur Zahlung via. Kreditkarte oder Lastschrift. Sind die Konten des Käufers jedoch nicht ausreichend gedeckt und kommt es zu einer Rückbuchung, so haftet letztendlich allein der Verkäufer für den entstandenen Schaden. Das muss man sich mal wirklich im Kopf klarmachen…jeder Händler, der PayPal in seinem Shop anbietet, haftet mit seinem Vermögen für die möglichen Zahlungsausfälle der luxemburger Bank und zu allem Überfluss verbietet die AGB dem Händler noch darüber zu berichten.

Mein Fazit

Für uns steht jedenfalls fest, dass PayPal als Zahlungsanbieter damit völlig untragbar geworden ist. Wir sind nicht mehr länger bereit, ein derartiges System mit unseren Gebühren zu finanzieren und deshalb wird PayPal auch in den nächsten Tagen aus unserem Shop verschwinden. Um unseren Kunden die Entscheidung zu verdeutlichen, werden wir darüber hinaus auch einen entsprechenden Hinweis auf diesen Artikel im Shop anbringen, denn unserer Meinung nach ist es wichtig, dass sich möglichst viele Händler mit diesem Thema befassen, denn immer dann wenn die Netzwelt mit einer Stimme spricht, können wir auch etwas bewegen und daher möchte ich Sie einfach mal ganz direkt bitten, uns zu helfen und diesen Artikel noch bekannter zu machen.

22 comments for “PayPal verbietet negative Berichterstattung in Blogs

  1. 20. Januar 2010 at 13:30

    Nachdem ich auch schon deratige Probleme mit der Zahlungsabwicklung via Paypal hatte (Ware geliefert, Zahlung wg. zurückgelaufener Abbuchung wieder storniert) und vergeblich probiert habe über den Support überhaupt irgend eine Info oder Unterstützung zu bekommen – Aussichtslos – habe ich in den Optionseinstellungen vermerkt, dass ich keine Zahlungen per Lastschrift akzeptiere. Seit dem hatte ich auch keine Probleme mehr mit Zahlungsausfällen. Grundsätzlich halte ich dieses Geschäftsgebahren selbstverständlich auch für extrem fragwürdig. Ich biete Paypal zwar weiterhin als Zahlungsoption an, bewerbe es aber nicht mehr.

  2. Peter
    20. Januar 2010 at 15:25

    @ Jens

    Ich finde deine Lösung gar nicht schlecht. Kannst du evtl. genauer beschreiben wo man dies einstellen kann? In meinem Account kann ich eine solche Option nicht finden.

    • 22. Januar 2010 at 09:13

      @Peter

      Puh, das ist schon etwas her, dass ich die Einstellung gemacht habe.

      1. Einloggen 😉
      2. Mein Profil… …mehr
      3. Einstellungen für den Zahlungsempfang
      4. Folgende Zahlungen ablehnen: Alle Zahlungen mit dem Status „offen“ aktivieren

      Dadurch werden nur Zahlungen akzeptiert, wenn sich beim Kunden auch bereits genügend Geld auf dem Paypal-Konto befindet.

      Zumindest hatte ich seitdem DIESES Problem mit Paypal nicht mehr. 😉

  3. Daniel X
    21. Januar 2010 at 14:52

    Das Verbot Paypal negativ oder nicht als bevorzugt dazustellen ist ja auch beim Mutter-Konzern eBay verboten. Selbst „Anreize“ nicht mit Paypal zu zahlen sind verboten.

    Zahlungsausfälle bleiben bei eBay oft unbemerkt! In „mein eBay“ wird ein Zahlungseingang angezeigt, dem Kunden wird von eBay die Zahlung bestätigt und der Verkäufer erhält eine eMail von Paypal die ihm „untersagt“ die Ware zu versenden da noch kein Geld eingegangen ist. Das führt natürlich zu Problemen mit den Käufern die meinen seit Tagen gezahlt zu haben.

    Interessanterweise führt die Meldung eines unbezahlten Artikels an eBay zur Zahlungsfreigabe binnen Sekunden. Allerdings auch wieder zu Verstimmungen mit den Käufern.

    Ich biete Paypal nur bei eBay zwangsweise an. In meinen Online-Shops garnicht oder nur mit Gebührenübernahme durch den Käufer.

    Noch ein Tipp für Gold ähm Geldsucher:
    Zahlt ein Käufer nicht an die Paypal-eMail-Adresse sondern an die normale eBay oder Shop-Kontakt-eMail-Adresse, dann zählt das auch als bezahlt.
    Also ruhig noch für die Kontakt-eMail-Adresse ein Paypal-Konto einrichten.
    Ich hab da noch ein paar Euro gefunden.

    MFG
    Daniel

  4. 21. Januar 2010 at 18:19

    Zweischneidiges Schwert: Ich zahle einerseits selbst gerne per PayPal, weil es ganz einfach, schnell und bequem ist und bedauere, dass es dieses Angebot bei Mountaingrafix bald nicht mehr geben wird. Ich hatte andererseits als Verkäufer bei eBay aber auch schon ab und zu Probleme mit dem Dienst und finde die Gebühren ebenfalls recht hoch.

    Freundliche Grüße aus Luxemburg

  5. 23. Januar 2010 at 11:40

    Wenn ich nun mal bedenke, dass Paypalkunde eigentlich der Verkäufer ist und nicht der Käufer, dann kann ich eine solche Geschäftspolitik nicht nachvollziehen. Grenzt schon ein wenig an Größenwahn…. wenn man seine Kunden auf Grund der Annahme, “ ohne Paypal bricht der Zahlungsverkehr zusammen“…. so vor den Kopf stößt. Naja muß nun jeder selbst entscheiden wie er damit umgeht.

    Ich für meinen Teil werde das am Montag für unsere Shops und das Verzeichnis gleich mal mit Paypal klären.

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    auf Grund der Änderungen Ihrer AGBs, sehen wir uns genötigt, unsere Zusammenarbeit mit Ihrem Unternehmen ab sofort einzustellen.

    In etwa so wird es aussehen. Rein rechtlich finde ich die Sache schon recht fragwürdig, da auch eine AGB kein geltendes Recht aushebelt. Aber die werden da schon eine Grauzone gefunden haben.

    Sicherlich wird Paypal drüber lachen, wenn unsere 7 Seiten Ihr Paypalangebot einstellen. Aber ich habe ja die Hoffnung, dass es nicht nur unsere Seiten sind, welche sich eine solch arogantes VErhalten nicht bieten lassen.

    Wenn ich nun mal davon ausgehe, dass ich ein Notebook für 2000 Teuro verkaufe und den Betrag 6 Wochen (Rückbuchungszeitraum) festhalten muß, da Paypal eventuell auf die Schnappsidee kommen könnte das Geld wieder zurückzufordern…….. dann könnte ich den Shop direkt dichtmachen.

    Ohne uns.

    Gruß

    Arno

  6. Jürgen
    28. Januar 2010 at 22:56

    Hallo, ich bin der Meinung das die Zahlungsweisen via Bank so schnell sind das Paypal ein reines Geldmachunternehmen ist. Nicht nur die Gebühren die sind höher als bei jeder Bank. Ich bekam als Kommentar wenn Sie bei kleinen Artikeln viel zahlen macht sich das ja bei größeren Aufträgen wieder weg. Ich habe papypal nur bei ebay angeboten weils dort ja Pflicht ist. Ansonsten bin ich der Meinung das man auch via Bank überweisen kann und sowie ich damals bei Euch die Sofware auch bezahlt habe und Euch einen PDF Beleg via E-Mail geschickt habe. Gruß Jürgen

  7. 2. Februar 2010 at 08:49

    Vielen Dank für den Hinweis über Paypal. War gerade am überlegen, ob ich Paypal auf meiner Seite einbauen soll oder nicht. Dieser Beitrag hat meine Entscheidung erleichtert.

  8. Andi
    8. Februar 2010 at 18:09

    Ich bin auch schon länger am überlegen, ob wir PP weiterhin anbieten sollen. Ich finde die Gebühren und das ganze Handliing eine Frechheit. Ganz zu schweigen von den „Kontoauszügen“.
    Wenn man dann noch die neue AGB in Betracht zieht, ist es wie Zahlung auf Rechnung. Dann kann ich auch hoffen, dass der Kunde bezahlt oder nicht.
    Zum Thema AGB kann ich nur hoffen, dass mal jemand klagt und ein deutsches Gericht klärt, ob diese Klauseln den Kunden unangemessen benachteiligt und somit unwirksam werden. Nur wer soll klaren, es gibt ja nicht wirklich ein vergleichbaren Anbieter. Und bei großen Kunden sieht es auch anderess aus. Ich glaub nämlich, dass „Anliegen“ große Anbieter hier nicht so einfach vom Tisch gefegt werden, da es hier um mehr €€€ Gebühren geht.
    Ich persönlich finde Sofortüberweisung sehr gelungen, da die Gebühren und der Ablauf sehr gelungen ist. Leider ist dieses Mehtode nicht bei allen Banken und Kunden akzeptiert.
    Mein Fazit: Bleibt wohl weiter hin nur PP oder der Klassiker Zahlungsbelegt per E-Mail

  9. 27. September 2010 at 03:50

    Wir überlegen gerade Paypal als Zahlungsart mit anzubieten.
    Weiß jemand, ob sich an der Problematik etwas geändert hat?

    • Franz K.
      24. Januar 2011 at 10:19

      Wir würden Ihnen anraten, sich das genau zu überlegen.

      PayPal wurde von uns bis vor 1 Monat als bevorzugte Zahlungsoption sowohl bei ebay als auch in unsererm Online-Shop angebeboten.

      Vor einem Monat dann kam es zu zahlreichen Kreditkartenrückbuchungen. PayPal hat anfangs alles in die Wege geleitet und da wir gemäß AGB alles korrekt versandt und abgewickelt haben, vertrauten wir dem Verkäuferschutz bei PayPal.

      Nun aber knapp ein Monat später dann die ernüchternde Wahrheit und Ablehnung zu Gunsten der Rückbuchungen.
      Somit Schaden der in den Bereich der 2.000 Euro geht.

      Somit ist man nicht einmal bei korrekter Vorgehensweise gemäß AGB von PayPal abgesichert und PayPal für uns nicht mehr tragbar. Sowohl im geschäftlichen als auch im privaten Bereich.

      Wir wollen Ihnen nicht abraten, allerdings einen Anreiz geben, sich diese Entscheidung sehr gut zu überlegen ehe es Ihnen gleich ergeht wir uns. Fast 10 Jahre zufriedener PayPaler und dann sowas.

  10. 27. September 2010 at 07:58

    Warum sollte sich an dieser Problematik etwas ändern? Wenn ein Unternehmen sich so weit reichende Rechte einräumt, dann wird es diese ja nicht freiwillig wieder freigeben, oder?

    Letztendlich hilft einem da aber nur, vor der Entscheidung die AGB komplett zu lesen und bei Fragen sich auch entsprechend beraten zu lassen. Anschließend muss dann jeder für sich selbst abwägen, ob sich Vor- und Nachteile die Waage halten.

  11. 27. September 2010 at 22:49

    Freiwillig nicht, aber hätte ja sein können…
    Danke auf jeden Fall für die Antwort.

  12. 15. Dezember 2010 at 09:12

    Interessant! Das sind auch neue Erkenntnisse für mich! Wir haben bei einem sehr großen Online-Projekt darüber nachgedacht, zusätzlich zu einer Kreditkarten-Implementierung auch Paypal einzusetzen. Wir haben uns letzendlich wegen der Gebühren dagegen entschieden, aber wenn ich das hier lese, war es die einzig richtige Entscheidung. Und zwar nicht wegen der Gebühren, sondern der Gefahr des kompletten Zahlungsausfalles.

  13. 8. April 2011 at 09:13

    Danke für den Hinweis, das ist ja ein starkes Stück. Ich habe beruflich mit Paypal zu tun und kenne auch verantwortliche Mitarbeiter im Haus Paypal. Bei nächster Gelegenheit werde ich das Thema mal ansprechen. Ich finde auch, dass das zu weit geht. Grundsätzlich möchte sich natürlich jedes Unternehmen gegen „schlechte Nachrede“ schützen, aber eine eigene AGB-Passage? Sollte ich hierzu eine Rückinfo erhalten, werde ich sie hier posten. Schönen Gruß

  14. Pega
    4. September 2011 at 06:36

    mein Fall:

    Ich führe bei meiner Hausbank ein reines guthaben konto.

    27.08.11 (Samstag) Überweisung meines Arbeitgebers an meine Hausbank.

    Am 28.08.11 (Sonntag) wickelte ich 12 Paypal Zahlungen ab.

    29.08.11 (montag) keinerlei Buchungen bei meiner Hausbank.

    30.08.11 (Dienstag) 12 Rücklastschriften a 3 euro (hausbank)
    und 12 Rücklastschriftgebühren bei Paypal a 5 euro.

    Das macht dann 96 euro ….

    Wertstellung des Lohns ist die gleiche wie die Abbuchungen nur das eben paypal zuerst abbuchte und dann mein lohn nach den Buchungen gutgeschrieben wurde…

    Im Grunde mein Fehler!… nur wer spielte jetzt mit meinem Geld meine Hausbank die Bank meines arbeitgebers??

    Hier kann sich jeder selbst ein Bild machen wie es laufen kann.

    Fazit: Nichts via Paypal zahlen ohne Deckung denn dies wird teuer oder per Überweisung bezahlen.

  15. 2. Oktober 2011 at 15:03

    Wir haben ebenfalls Paypal als zahlungsmöglichkeit rausgenommen, es riecht ganz schlimm nach betrug. Übrigens ist Paypal keine Bank, sie hat eine banklizenz setzt diese aber schlauerweise nicht in deutschland ein, damit sie sich nicht an die dafür geltende gesetze halten muss. Es ist also nichts anderes als eine firma die ein noteranderkonto anbietet, mit sitz in luxemburg bei denen man im zweifelsfall in luxemburg nach englischem recht klagen soll. Prost mahlzeit.

    Und dann regen sich welche in deutschland auf über google die ein paar fotos macht.

    Für uns kein paypal mehr auf http://www.hisvape.net haben wir dann noch einen link zu dieser artikel gesetzt.

    Paul

  16. 5. November 2011 at 09:18

    Interessant. Da werde ich die Einführung von Paypal in unserem Shop nochmal übedenken müssen.

  17. 16. Februar 2012 at 14:26

    Seit eben ist unser Betrieb ebenfalls Opfer dieser Rückbuchungs Politik. Wir waren blauäugig der Meinung mit den hohen Gebühren eine Zahlungssicherheit zu erkaufen. Dem ist eben nicht so. Hier ist Betrug sicherererer Tür und Tor geöffnet. Wir sind auch sicher das haben Leute die diesem (Betrugs)Gewerbe nachgehen schon herausgefunden.
    Wir werden Paypal von unserem Webshop nehmen.
    Peter

  18. 20. Februar 2012 at 22:48

    Sehr aufschlußreicher Artikel, und auch die Kommentare, im Fall des Falles steht man also wie so oft im Regen…
    Sofortüberweisung ist aber auch immer öfter zu sehen und sollte sich auch als de-fact-Standard durchsetzen können, zumindest in .de

  19. Thomas
    16. Juli 2014 at 07:49

    Ein sehr interessanter Artikel. Ich selbst nutze PayPal ehrlich gesagt noch nicht, habe aber überlegt in Zukunft darauf zurückzugreifen. Solche Artikel sind da schon eine große Hilfe, die bei einer Entscheidung dazu beitragen können.

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