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T-Home Entertain vs. Sky (ehemals Premiere)

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 13.01.2010 um 11:20 Uhr

Immer wenn mich jemand nach danach fragt, ob es zwischen Deutschland und Österreich möglicherweise Unterschiede in der Durchführung von Werbekampangen gibt, dann fällt mir natürlich sofort ein, dass es in den deutschen Medien streng untersagt ist, sich mit seinen Mitbewerben direkt zu vergleichen.

Der Markt in Österreich ist in dieser Hinsicht wesentlich liberaler, denn hier darf man z.B. auch schon mal seinen Kunden vermitteln, dass das eigene Produkt vielleicht bis zu 50% günstiger ist, als das seines stärksten Mitbewerbers. Solche Kampangen kommen natürlich nicht nur bei mir, sondern bei vielen Verbrauchern an und so versuchen einige Unternehmen in Deutschland die Mitbewerber eben mit kleinen Seitenhieben in der eigenen Marketingkampange fertig zu machen.

Mit einer besonders cleveren Idee, die natürlich auch einen riesigen viralen Effekt nach sich zieht, macht derzeit nämlich die Telekom auf sich aufmerksam. Um das eigene T-Home Entertain Paket im Vergleich mit dem Konkurrenten Sky zu platzieren, scheute man keine Kosten und engagierte man einfach einen bekannten Namensvetter des Senders, den Schauspieler Sky du Mont.

Nun scheint man bei der Telekom wohl von der fachlichen Kompetenz des Sender Sky nicht viel zu halten und so macht natürlich auch der entsprechende Werbe-Sky eine…naja…sagen wir unbedarfte Figur…

Die restlichen Clips gibt es im YouTube Kanal von Liga Total zu sehen…

[via. KlonBlog]

Facebook: Ein Mitarbeiter packt aus

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 13.01.2010 um 10:17 Uhr

Mindestens 20.000 Server, die über 4 Rechenzentren verteilt sind und jedes von den Nutzern hochgeladene Bild in 6 verschiedenen Größen speichern. Das sind Zahlen, die ein anonymer Facebook-Mitarbeiter in einem Interview gegenüber der US-Seite “TheRumpus” bekanntgegeben hat.

Durch die Anonymität des Mitarbeiters lassen sich die getroffenen Aussagen zwar leider nicht nachprüfen, aber sie wirken insgesamt stimmig und gestatten uns Ansatzweise einen kleinen Blick hinter die Kulissen des weltweit größten und erfolgreisten Social Networks zu werfen.

Für viele nicht neu, aber dafür trotzdem nicht weniger erschreckend dürfte die Tatsache sein, dass Facebook im Bezug auf die Datensammelwut dem Google Imperium eigentlich in nichts nachsteht, denn auch Facebook nicht nur die Informationen seiner Nutzer, sondern auch sämtliche Aktionen auf der eigenen Plattform. Jeder Klick auf ein Nutzerprofil, jede Nachricht und jeder veröffentlichte Link. Auf den Servern von Facebook geht nichts verloren und es wird auch nichts vergessen, denn selbst dann wenn die Nutzer eine Nachricht oder Foto aus Ihrem Profil löschen, bleiben die Daten weiterhin in den internen Systemen des Unternehmes abrufbar.

Mich persönlich stimmt gerade zu nachdenklich, dass der anonyme Mitarbeiter in dem Interview sehr deutlich bestätigt, dass jeder Mitarbeiter von Facebook zu jeder Zeit von jedem beliebigen PC dieser Welt die Konten der angeschlossenen Nutzer nicht nur einsehen, sondern auch manipulieren kann. Zwar kommen derartige Fälle nur extrem selten vor, da die Mitarbeiter regelmäßig kontrolliert werden, aber auch er habe sich schon dabei erwischt, wie er eigentlich nicht öffentlich zugängliche Profil-Informationen in den Konten seiner Freunde abgefragt hat.

mehr…

Facebook: Vorsicht bei Scam-Gruppen

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 12.01.2010 um 13:38 Uhr

Es ist sicherlich kein großes Geheimnis, dass sich über soziale Netzwerke wie Facebook teilweise viele Millionen Nutzer erreichen lassen und da diese Menschen in ihrer großen Anzahl auch einen hohen Wirtschaftsfaktor repräsentieren, sind Betrüger und andere dunkle Gesellen in der Regel auch nicht weit entfernt.

Da ich mich selber gern in meiner Freizeit mit der Social App. FarmVille beschäftige, fällt mir natürlich auf das ich von meinen Nachbarn immer öfter Einladungen zu speziellen Facebook-Gruppen bekomme. In diesen Gruppen soll einem dann suggeriert werden, dass man für seinen Beitritt eine exklusive Leistung bekommt.

Nicht selten werden die Nutzer auch mit zusätzlichen Funktionen, Angeboten oder über spezielle Spielwährungen wie FarmVille-Cash in die sogenannten Hoax- oder Scam Gruppen gelockt.

Das Ziel der Betreiber ist dabei stets das gleiche, denn wenn die Gruppe erst einmal genügend Mitglieder hat, dann wird man über kurz oder lang mit Werbeangeboten zugeschüttet oder der gesamte Facebook-Account wird inkl. der Gruppemitglieder über dunkle Kanäle veräußert.

Wenn Sie also eine Einladung in eine derartige Gruppe bekommen, dann sollten Sie schnellmöglich auf den Button “Ignorieren” klicken, denn im Vergleich zu den Facebook-Apps dienen die Gruppen ausschließlich dem Informationsaustausch zu einem bestimmten Thema und zusätzliche Funktionen, die möglichweise sogar noch auf Systeme von Drittanbietern zurückgreifen, lassen sich schon technisch nicht über die Gruppen-Funktionen realisieren.

[via. Thomas Hutter]

Tweets2Delicious: Backlinks automatisch generieren

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 12.01.2010 um 10:40 Uhr

Durch Zufall bin ich heute auf das kleine aber überaus nützliche Tool Tweets2Delicious von Sergej Müller aufmerksam geworden, denn mit Hilfe dieses kleinen PHP-Scripts lassen sich Backlinks vollautomatisch generieren. Die Idee hinter Tweets2Delicious ist eigentlich relativ simpel, denn viele Beiträge auf Twitter enthalten Links zu interessanten Seiten oder manchmal auch zu wichtigen Informationen.

Schade ist dabei nur, dass diese nützlichen Tweets bereits nach kurzer Zeit im Nirvana verschwinden und so nur noch über spezielle Tools wie TweetBackup etc. eingesehen werden können.

Tweets2Delicious schafft nun Abhilfe, in dem das Script Ihren persönlichen Twitter-Stream nach genau diesen Links durchsucht um die gefundenen Inhalte anschließend vollautomatisch auf Delicious abzulegen. Aus jedem Ihrer Tweets, der sowohl eine Url, als auch einen entsprechenden Hashtag beinhaltet, wird später also ein vollwertiger Bookmark innerhalb des Delicious-Accounts. mehr…

Alle nationalen Social Media Termine im Überblick

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 12.01.2010 um 10:01 Uhr

Wenn man am Anfang des Jahres damit beginnt, seinen persönlichen Kalender vorzubereiten, dann verliert man schon mal schnell den Überblick, denn in der Regel müssen einige BarCamps, Seminare, Konferenzen und zahlreiche Kunden-Meetings unter einen Hut gebracht werden.

Glücklicherweise muss man sich aber nicht ganz allein durch diesen Dschungel kämpfen, denn der von Robert Lender gepflegte Kalender Webtermine.at steht Ihnen mit vielen nützlichen Funktionen zur Seite. Innerhalb des Projektes finden Sie nicht nur eine Liste aller national anstehenden Web-Termine, sondern der Besucher hat darüber hinaus auch die Möglichkeit, die Liste nach bestimmten Bundesländern zu filtern bzw. er kann die Daten auch direkt per iCal-Format in seine ganz persönliche Terminverwaltung übertragen.

Selbst wenn ich mir persönlich noch eine chronologische Sortierung der Einträge wünschen würde, schmälert dieses fehlende Feature in meinen Augen bisher jedenfalls nicht den Nutzwert des Kalenders. Es bleibt jedoch trotzdem abzuwarten, ob sich die fehlende Sortierung eventuell in Zukunft mit einer höheren Anzahl von Terminen bemerkbar macht. Bis dahin gehört das Projekt Webtermine.at jedenfalls in alle nationalen Bookmarklisten.

[via. Datenschmutz]

Facebook-Nutzer wollen keine Privatsphäre

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 11.01.2010 um 16:23 Uhr

So ähnlich sieht es zumindest Mark Zuckerberg, der Gründer um derzeitige CEO des Social Networks Facebook. In einem Interview mit Techcrunch Gründer Michael Arrington gab dieser nämlich zum Besten, dass die aktuellen Änderungen in den Privacy-Einstellungen seines Netzwerkes lediglich das derzeitige Bild unserer Gesellschaft spiegeln würden und viele Menschen sich einfach daran gewöhnt haben mehr Informationen zu veröffentlichen und diese mit einem größeren Nutzerkreis zu teilen.

In der Sprache von Mark Zuckerberg hört sich das dann in etwa so an:

And then in the last 5 or 6 years, blogging has taken off in a huge way and all these different services that have people sharing all this information. People have really gotten comfortable not only sharing more information and different kinds, but more openly and with more people. That social norm is just something that has evolved over time.

We view it as our role in the system to constantly be innovating and be updating what our system is to reflect what the current social norms are.

Mit einfachen Worten ausgedrückt bedeutet das, mit den neuen Privatsphären-Einstellungen von Facebook hat man die Plattform lediglich einer neuen sozialen Norm angepasst und eigentlich kann Zuckerberg die Kritik in diesem Punkt auch absolut nicht nachvollziehen.

An dieser Stelle obliegt es zumindest jedem einzelnen Nutzer für sich festzulegen, wie viel ihm die Sicherheit seiner ganz persönlichen Daten wert ist. Das Herr Zuckerberg zumindest noch kein Teil seiner eigenen neuen Gesellschaftnorm geworden ist, sieht man wohl daran, dass sein eigenes Profil doch sehr restriktiv eingestellt worden ist und so finden wir weder öffentliche Bilder, noch persönliche Informationen auf seiner Seite. Ja…sogar die Pinnwand scheint bereinigt zu großen Teilen bereinigt zu sein…

Das ganze Interview können Sie hier nachlesen

Das Geschäft mit dem Tot in sozialen Netzwerken

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 11.01.2010 um 12:27 Uhr

Oftmals wenn ich in den einschlägigen Boulevardmedien blättere und von dem ein oder anderen Promi-Skandal lese, dann fällt mir immer wieder der folgende Satz ein:

Das Internet vergißt nie…

Egal ob Promis nun ein Drogen oder Alkohol-Problem haben oder ob man selbst auf einer Party vielleicht über das Ziel hinaus geschossen ist, im Netz und in den einzelnen sozialen Netzwerken wird dieses Ereignis auch dann noch zu finden sein, wenn die betreffene Person vielleicht selbst schon nicht mehr daran denkt.

Negative Schlagzeilen verbreiten sich in der heutigen Zeit nunmal innerhalb von Minuten um die gesamte Welt und wenn man nicht aufpasst, dann bekommt man schnell ein bestimmtes Image, dass man nicht wieder los wird.

Das schwedische Startup MyWebwill möchte jetzt zumindest dafür sorgen, dass eure Daten nicht noch über den eigenen Tot hinaus im Netz zur Verfügung stehen und so hält man 2 verschiedene Pakete für einen würdevollen Abschied bereit:

Während bei der kostenlosen Version mit dem Namen Freemium lediglich alle zuvor von euch definierten Profile in den einzelnen Social Networks gelöscht werden, hält die kostenpflichte Variante darüber hinaus noch eine persönliche Abschiedsnachricht inkl. Foto an alle Freunde und Kontakte für euch bereit.

Sicherlich mag dieses Geschäftsmodell für viele abstoßend und maker erscheinen, doch persönlich kann ich mir ganz gut vorstellen, dass sich mit einem derartigen Dienst in einigen Jahren ganz gut etwas verdienen läßt. Wie denkt Ihr über dieses Thema? Seht Ihr Chancen für das junge Startup?

[via: ANDERS|denken]