Was wäre die Netzwelt eigentlich ohne Facebook?

Vermutlich kann es sich heute kein Mobiltelefon-Hersteller mehr erlauben, ein Produkt auf den Markt zu bringen, auf dem kein Facebook-Client läuft, denn die mobilen Aktivitäten der Nutzer nehmen täglich zu. Bereits 1/4 aller Facebook-Mitglieder aktualisiert regelmäßig nicht nur den eigenen Status von unterwegs, sondern man informiert sich natürlich auch fortlaufend, was die eigenen Freunde gerade so machen oder welche Informationen sie kürzlich im weltgrößten Social-Network veröffentlicht haben.

Man hat eigentlich langsam das Gefühl, dass an Facebook kaum noch ein Weg vorgeht. Mit vielen Freunden aus dem Real-Life ist man zusätzlich via. Facebook vernetzt, bestimmte Informationen werden nicht mehr von Mensch zu Mensch, sondern ausschließlich online via. Status-Update ausgetauscht.

Ist man nicht immer abrufbar und mit der Netzwelt via. Handy verbunden, dann bekommt man mehr und mehr das Gefühl, wichtige Dinge würden an einem vorbeigehen. Zwar sehe ich die Dinge jetzt nicht so dramatisch wie Daniel drüben bei Tourismuszukunft, aber auch ich merke wie sich mein Nutzerverhalten in den letzten Monaten immer mehr von Twitter nach Facebook verlagert hat. Nur woran liegt das?

Die Nutzung von Twitter ist zumindest in meinen Augen wesentlich einfacher als die von Facebook. Gerade als Einsteiger braucht man sicherlich ein paar Tage um sich mit den vielen Funktionen auf Facebook auseinander zu setzen, doch vielleicht ist es gerade die Fülle an Informationen wie Video, Links, Bilder etc., die Facebook zu einem solchen Anziehungspunkt machen.

Möglicherweise liegt es aber auch daran, dass wir unsere Kontakte quasi immer bei uns tragen. Egal ob wir nun eine Adresse in unserem Facebook-Handy suchen oder eine Website öffnen, die mittels Facebook-Connect an unser Profil angebunden ist, wir können von überall auf der Welt auf unsere zentral gespeicherten Daten zugreifen. Ja selbst vor Spielen macht Facebook nicht halt, denn wie selbstverständlich bietet Facebook-Connect auch hier die Möglichkeit, ohne viel Aufwand mit seinen Kontakten in einen Wettbewerb zu treten.

Wir brauchen nur das Spiel starten, tragen unsere Facebook-Daten ein und schon befinden wir uns wieder in unserem gewohnten Umfeld mit all den vielen Freunden und Bekannten, die wir auch sonst immer gern bei uns tragen. Macht vielleicht genau das den großen Erfolg von Facebook aus?

Wie seht Ihr dieses Thema? Warum nutzt Ihr Facebook vielleicht mehr als andere Plattformen und wohin wird nach eurer Meinung nach die Reise in Zukunft gehen?

2 comments for “Was wäre die Netzwelt eigentlich ohne Facebook?

  1. 3. März 2010 at 09:16

    Haha ohne Facebook, gibt es nicht mehr Internet.
    Gruss.

  2. 8. März 2010 at 08:19

    Man müsste es so sagen: Das Internet wäre ohne Facebook (Social Networks) besser.

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