TotalFinder: Pimp my Finder
Unter den Apple Fanboys und natürlich auch Fangirls ist der Finder extrem umstritten. Während die einen in ihm lediglich einen extrem miserablen Dateimanager sehen, vergöttern die anderen bereits förmlich sein putziges Icon.
Den Finder-Gegnern kann jedoch geholfen werden, denn mit kleinen Tool TotalFinder könnt Ihr euer ungebliebtes Datei-Werkzeug richtig aufpimpen. Der TotalFinder ist dabei keineswegs ein Ersatz für den ursprünglichen Finder, sondern er erweitert das Apple Tool um eine ganze Reihe von nützlichen Features.
Ordnung durch Tabs
Die zentrale Aufgabe von TotalFinder ist es sicherlich Ordnung auf dem Desktop zu halten und daher ermöglicht das Tool endlich die Anordnung der zahlreichen offenen Finder-Fenster in Tabs, wie wir sie alle von Google Chrome oder von Safari her kennen.
Dual-Mode und Anordung der Ordner
Nach einem Umstieg von Windows auf Mac OS X wird man mit Sicherheit zunächst den Dual-Mode des Windows Explorer im Schneeleoparden vermissen und daher sorgt TotalFinder nach der Installation dafür, dass der Anwender wieder wie gewohnt seine 2 Anzeige-Perspektiven gegenüberstellen kann.
Zudem läßt sich über die Einstellungen des Tools festlegen, dass die Ordner und Dateien wieder getrennt sortiert werden. Normalerweise werden unter Mac OS X die Dateien und Ordner in der Auflistung gemischt. Mit dem TotalFinder können Sie die Ordner wieder ganz bequem am Anfang der Liste anzeigen lassen.
Systemfiles
Alle Systemfiles wie beispielsweise eine .htaccess werden in der Regel vom Finder nicht angezeigt und die Anzeige läßt sich auch nur über die Konsole aktivieren.
Für Webentwickler ist das natürlich extrem problematisch, denn hier muss man ja öfters mit solchen Systemdateien arbeiten. Mit TotalFinder können Sie diese Dateien jedoch ganz einfach mit einem Klick einblenden.
Insgesamt bietet der TotalFinder für einen Preis von $15 extrem viele nützliche Funktionen und daher kann ich auch nur jedem den Kauf empfehlen.








