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UINavigationController mit Custom Back-Button

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 31.03.2011 um 05:43 Uhr

Wenn man innerhalb des UINavigationControllers einen weiteren ViewController in den Stack lädt, dann wird der Zurück-Button im Normalfall selbstständig vom jeweils aktiven NavigationController verwaltet. Dieses Verhalten führt zwar dazu, dass sich der Nutzer immer sofort “heimisch” in der App fühlt, denn letztendlich ist dann alles ganz “Apple-Like”, aber in einigen seltenen Fällen möchte man vielleicht doch lieber einen eigenen Button für die Zurück-Funktion innerhalb seiner App verwenden.

Vor genau diesem Problem stand ich kürzlich bei den Arbeiten für die App IAK Hund, die wir momentan im Auftrag der IAK GmbH in unserem Haus entwickeln. Durch die Verwendung eines Custom-BackgroundView in der NavigationBar passten die Apple-typischen UIBarButtonItem Elemente natürlich optisch nicht mehr in den Header und so habe ich mir letztendlich ganz einfach selber einen eigenen Back-Button erstellt.

#pragma mark -
#pragma mark View Lifecycle
 
- (void)viewDidLoad {
    [super viewDidLoad];
 
    // Custom Back Button
    UIImage *backImage = [UIImage imageNamed:@"IconBack.png"];
    UIButton *backButton = [UIButton buttonWithType:UIButtonTypeCustom];
    backButton.frame = CGRectMake(0, 0, backImage.size.width, backImage.size.height);
 
    [backButton setImage:backImage forState:UIControlStateNormal];
    [backButton addTarget:self action:@selector(pushBackButton:) forControlEvents:UIControlEventTouchUpInside];
 
    UIBarButtonItem *backBarButtonItem = [[[UIBarButtonItem alloc] initWithCustomView:backButton] autorelease];
 
    self.navigationItem.hidesBackButton = YES;
    self.navigationItem.leftBarButtonItem = backBarButtonItem;
}
 
#pragma mark -
#pragma mark Private Methods
 
- (void)pushBackButton:(id)sender {
    [self.navigationController popViewControllerAnimated:YES];
}

Wichtig sind in diesem Zusammenhang folgende Punkte:

  • Zunächst müssen wir durch Setzen der Property hidesBackButton den alten Back-Button im Controller ausblenden. Dabei ist wichtig zu wissen, dass der Button lediglich von uns ausgeblendet wird. Er bleibt also weiterhin im Controller inkl. seiner Funktionalität vorhanden.
  • Da die eigentliche Methode zur Entfernung des aktiven ViewControllers ja noch an den Ursprungs-Button gebunden ist, benötigen wir mit pushBackButton natürlich auch eine entsprechende Methode, die diese Funktion für unseren eigenen Button übernehmen kann.

Bei Twitter möchte man keine weiteren Clients

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 12.03.2011 um 08:06 Uhr

Schaut man sich die Entwicklung von Twitter in den letzten Jahren an, dann hat die einfach nutzbare API in meinen Augen ordentlich zum riesen Erfolg des Unternehmens beigetragen, denn Dank einer guten Dokumentation und mit Hilfe der vielen im Netz frei verfügbaren SDKs war es wirklich für fast jeden Entwickler möglich einen eigenen Twitter-Client auf die Beine zu stellen.

Doch genau diese zahlreichen Clients scheinen Twitter nun ein ziemlicher Dorn im Auge zu sein, denn wie Ryan Sarver nun offiziell bekanntgegeben hat, wurden die Developer Richtlinien des Unternehmens kürzlich wie folgt angepaßt.

More specifically, developers ask us if they should build client apps that mimic or reproduce the mainstream Twitter consumer client experience. The answer is no.

Mit diesen recht klaren Worten möchte man bei Twitter scheinbar nun sicherstellen, dass keine weiteren Clients für die Plattform auf dem Markt erscheinen. Im Unternehmen selbst begründet man diese Entscheidung mit dem Hinweis auf die User Experience und die zahlreichen Datenschutz-Probleme bei Third-Party Apps.

Klar, das Thema Datenschutz ist natürlich ein Totschlag-Argument, aber geht es wirklich darum? Persönlich denke ich eher, dass man bei Twitter die eigenen Sponsored Tweets mehr in den Fokus stellen möchte und das geht natürlich nur dann, wenn möglichst viele Nutzer den offiziellen Twitter-Client verwenden.

Man darf also gespannt sein, wie sich nun die Unternehmen verhalten werden, die ihr Business komplett auf die Plattform Twitter ausgerichtet haben. Zwar sollen offiziell bereits am Markt verfügbare Clients auch weiterhin durch Twitter geduldet werden, aber Ryan schreibt dazu auch ganz klar:

We will be holding you to high standards to ensure you do not violate users’ privacy, that you provide consistency in the user experience, and that you rigorously adhere to all areas of our Terms of Service.

Meiner Meinung nach steckt Twitter hier in einem ziemlichen Dilämma, denn auf der einer Seite wollen die Investoren auch endlich mal etwas Geld verdienen und auf der anderen Seite werden genau diese Schritte, die man jetzt mit der Änderung der Richtlinien eingeleitet hat, sicherlich dazu führen, dass die Diskussionen über die Notwendigkeit eines dezentralen Twitter-Services wieder aufflammen.

via. TheNextWeb.com

Google räumt mit SEO-Mythen auf

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 02.03.2011 um 07:30 Uhr

Google höchster SPAM-Fighter Matt Cutts himself räumt in einem aktuellen Interview mit einer ganzen Reihe von SEO-Mythen auf und auch wenn diese Informationen für viele von euch wieder sehr sehr schmerzhaft sein werden, möchte ich euch einige wichtigste Punkte aus diesem Gespräch natürlich nicht vorenthalten.

Ein weiterer Trugschluss ist, dass nur Links zählen. Manch einer denkt: “Ich brauche nur Links und sonst gar nichts.”

Das ist natürlich ein sehr interessanter Hinweis, denn ich kenne mehr als genug Freunde, Bekannte und auch Kunden, die noch immer der Meinung sind, dass sich das Leben im Netz ausschließlich um die Generierung von Backlinks dreht.

Diese Zeiten sind aber zum Glück für uns alle schon lange vorbei, denn heute zählt mehr denn je auch die Qualität des erstellten Contents. Um diese Qualität auch dauerhaft zu sichern, hat Google hat erst vor wenigen Tagen das so genannte “Farmer Update” ins Rennen geschickt und nach einer kurzen Testphase in den USA dürfen wir uns sicherlich auch sehr bald über diese Änderungen freuen.

Achtet auch auf die Architektur eurer Website, ihre Crawlbarkeit, wie gut durchsuchbar sie ist…

Dieser Punkt ist eigentlich auch kein großes Geheimnis mehr, denn nicht erst seit den Änderungen an den Webmaster-Tools wissen wir, dass eine gute Crawlbarkeit und ein schneller Seitenaufbau ebenfalls in die Bewertung der Seite einfliessen kann.

Spätestens jetzt ist es also an der Seite sich von überladenen Tabellen-Layouts und Text-Farmen zu trennen. Sauberer, einzigartiger und schneller Content ist die Leitrichtung für die nächste Zeit und das solltet Ihr berücksichtigen.

Ein spezieller Trugschluss, auf den ich hinweisen will, ist, dass das Meta-Tag der Keywords im Such-Ranking von Google irgendeine Rolle spielen würde. Tut es einfach nicht. Wir verwenden das Meta-Keywords-Tag nicht.

Hört, hört…wer hätte das gedacht? Da sitzen wir alle stundenlang vor unseren Seiten und optimieren mit viel Aufwand unsere Meta-Keywords und dann werden diese Angaben von Google nicht einmal berücksichtigt?

Richtig, aber da einige in diesem Punkt scheinbar doch sehr beratungsresistent sind und weil offensichtlich auch mehrmaliges Hinweisen hier nicht immer zum gewünschten Ziel führt, habe ich diesen Punkt auch hier nochmals mit aufgeführt.

Facebook wertet den Like-Button auf

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 02.03.2011 um 06:55 Uhr

Heute findet man kaum einen Blog oder eine Website, die nicht in irgendeinerweise den bekannten Like-Button von Facebook implementiert und daher wird es viele Seitenbetreiber vermutlich auch sehr freuen, dass Facebook die Sichtbarkeit eines “gelikten Posts” in der Timeline nun nochmals enorm verbessert hat.

Bisher wurden wir ja lediglich mit einem Satz im Stream auf einen potenziell interessanten Beitrag aufmerksam gemacht, doch seit dem letzten Wochenende wurde das Design eines Likes an die Teilen-Funktion angepasst und somit erscheint der entsprechende Hinweis nun auch wesentlich prominenter in unserem Facebook-Profil.

Bedenkenanmeldung 1.0 ab sofort im AppStore

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 01.03.2011 um 18:47 Uhr

Betriebe und Handwerker, die bei einem Bauvorhaben VOB vereinbart haben, sind verpflichtet Bedenken anzumelden, wenn Zweifel bestehen, dass die beauftragten Arbeiten aus bestimmten Gründen nicht ordnungsgemäß ausgeführt werden können.

In der Praxis tut das jedoch kaum ein Auftragnehmer, denn im Büro fehlt meistens die Zeit für den Papierkram oder man findet gerade nicht die korrekte Textvorlage für die notwendige Meldung. Viele Betriebe sind, wegen fehlender Bedenkenanmeldung, zu der sie rechtlich verpflichtet sind, schon in finanzielle Bedrängnis geraten.

In erster Linie geschieht dieses dann, wenn etwas schief gelaufen ist und Architekt und Bauherr ihre Rechte kannten. Mit unserer neuen App Bedenkenanmeldung, die wir für die Firma Menzel Medien aus Offenau entwickeln durften, wird Ihnen das in Zukunft nicht mehr passieren, denn nach nur wenigen Eingaben auf dem Display Ihres iPhones liegt Ihre Bedenkenanmeldung per E-Mail mit Bauvorhaben, den Namen aller Beteiligten, Datum und Ihrer Unterschrift dem Architekten, dem Bauherrn und dem eigenen Betrieb vor. Letzteres zur Beweissicherung und Ablage in der Bauakte.

Alle nötigen Eingaben wurden baustellengerecht auf ein Minimum reduziert und so muss die App nur einmal vom Benutzer eingerichtet werden. Praktikabler, preisgünstiger und formgerechter können Handwerker sich und Ihren Betrieb nicht mehr absichern.

Bedenkenanmeldung ist in erster Linie für Handwerker, Bauleiter und Monteure gedacht. Im Prinzip kann die App aber auch von allen anderen Bauausführenden, Architekten, Bauplanern und Bauherren eingesetzt werden.

Weitere Informationen zur App “Bedenkenanmeldung” finden Sie ab sofort im Apple AppStore in der Kategorie “Produktivität“.