Google räumt mit SEO-Mythen auf

Google höchster SPAM-Fighter Matt Cutts himself räumt in einem aktuellen Interview mit einer ganzen Reihe von SEO-Mythen auf und auch wenn diese Informationen für viele von euch wieder sehr sehr schmerzhaft sein werden, möchte ich euch einige wichtigste Punkte aus diesem Gespräch natürlich nicht vorenthalten.

Ein weiterer Trugschluss ist, dass nur Links zählen. Manch einer denkt: „Ich brauche nur Links und sonst gar nichts.“

Das ist natürlich ein sehr interessanter Hinweis, denn ich kenne mehr als genug Freunde, Bekannte und auch Kunden, die noch immer der Meinung sind, dass sich das Leben im Netz ausschließlich um die Generierung von Backlinks dreht.

Diese Zeiten sind aber zum Glück für uns alle schon lange vorbei, denn heute zählt mehr denn je auch die Qualität des erstellten Contents. Um diese Qualität auch dauerhaft zu sichern, hat Google hat erst vor wenigen Tagen das so genannte „Farmer Update“ ins Rennen geschickt und nach einer kurzen Testphase in den USA dürfen wir uns sicherlich auch sehr bald über diese Änderungen freuen.

Achtet auch auf die Architektur eurer Website, ihre Crawlbarkeit, wie gut durchsuchbar sie ist…

Dieser Punkt ist eigentlich auch kein großes Geheimnis mehr, denn nicht erst seit den Änderungen an den Webmaster-Tools wissen wir, dass eine gute Crawlbarkeit und ein schneller Seitenaufbau ebenfalls in die Bewertung der Seite einfliessen kann.

Spätestens jetzt ist es also an der Seite sich von überladenen Tabellen-Layouts und Text-Farmen zu trennen. Sauberer, einzigartiger und schneller Content ist die Leitrichtung für die nächste Zeit und das solltet Ihr berücksichtigen.

Ein spezieller Trugschluss, auf den ich hinweisen will, ist, dass das Meta-Tag der Keywords im Such-Ranking von Google irgendeine Rolle spielen würde. Tut es einfach nicht. Wir verwenden das Meta-Keywords-Tag nicht.

Hört, hört…wer hätte das gedacht? Da sitzen wir alle stundenlang vor unseren Seiten und optimieren mit viel Aufwand unsere Meta-Keywords und dann werden diese Angaben von Google nicht einmal berücksichtigt?

Richtig, aber da einige in diesem Punkt scheinbar doch sehr beratungsresistent sind und weil offensichtlich auch mehrmaliges Hinweisen hier nicht immer zum gewünschten Ziel führt, habe ich diesen Punkt auch hier nochmals mit aufgeführt.

4 comments for “Google räumt mit SEO-Mythen auf

  1. jan
    15. März 2011 at 12:03

    mmh wer schon mal die Äußerungen von Matt Cutts langfristig verfolgt hat wird feststellen das auch er nicht immer die Wahrheit gesagt hat. speziell beim Meta-Keywords-Tag ist es so das seiten ohne von mir anders ranken als seiten mit und das bei gleichen webseitenaufbau, ist doch komisch

  2. 2. April 2011 at 02:33

    Wenn ihr Google wärt, würdet Ihr das Meta-Keywordstag benutzen? Ja? Sicherlich nicht – durch CMS wird es in den letzten Jahren wirklich schon besser, aber im Grunde wurde das Tag doch immer nur vom kleinen Webmaster benutzt der keinen schimmer von SEO hat (neutral gemeint). Der sitzt da vor seinem WYSIWYG- oder meinethalben HTML-Editor nachdem die Seite fertig ist und verbaut dort nochmal eben alle Wortkombinationen mit denen er gefunden werden will. Und zwar nicht für jede Seite einzeln, sondern einmalig für die gesamte Website. Nein, das ist für mich kein Qualitätssignal nach dem ich Seiten Ranken will.

    Die alternative zu dieser Art der Benutzung ist wie schon angeschnitten die automatische Generierung der Keywords via CMS anhand des eingetragenen Contents. Zumindest DAS wird Google ja wohl besser können als das eigene System?

    Und nun sitzt die W3C WG immernoch drauf und dran diesen sinnlosen Behälter für Zeichensalat mit in HTML5 zu übernehmen.

  3. oliver
    11. April 2011 at 07:59

    Da zitiere ich mal aus den Google SEO-Grundlagen 2011 bis vor kurzem noch ein internes Google Papier: „Der Meta-Tag “description” einer Seite gibt Google und anderen Suchmaschinen eine Zusammenfassung darüber, wovon eine Seite handelt (1). Während der Titel einer Seite aus wenigen Worten oder einem Satz bestehen mag, kann der Description-Meta-Tag einer Seite ein, zwei Sätze oder einen kurzen Absatz umfassen. Die Google Webmaster-Tools liefern einen äußerst praktischen Bereich zur Content-Analyse, der euch mitteilen wird, falls die Meta-Tags zu kurz oder zu lang sind oder ob sie zu oft wiederholt werden. (Dieselben Infos findet man auch zu -Tags.) Wie der -Tag befindet sich der Description-Meta-Tag innerhalb des -Tags eurer HTML-Dateien. http://googlewebmastercentral-de.blogspot.com/2007/10/wie-ihr-snippets-durch-ein-makeover-der.html“

  4. 13. Juli 2011 at 09:55

    Matt Cutts gibt in seinem Blog oder auch in diversen Interviews immer nur sehr schwammige Infos und Tipps. Konkrete Aussagen auf die man sich 100%ig verlassen kann, sollte man da nicht erwarten.

    Hier und da kann man zwischen den Zeilen schonmal etwas erahnen, aber das wars doch auch.

    Aber warum sollte er auch konkrete Rankingfaktoren verraten?

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