MacBook Pro mit Retina Display vs. Webdesign
Das Apple auf der diesjährigen WWDC das neue Next Generation MacBook Pro mit einer bahnbrechenden Displayauflösung von 2.880 x 1.800 Pixel vorgestellt hat, dürfte zum jetzigen Zeitpunkt sicherlich auch in die letzte Ecke des World Wide Web vorgedrungen sein, aber was bedeutet die Einführung eigentlich für uns Web-Entwickler?
Zunächst einmal verlangt ein Retina-Display natürlich auch nach hochauflösendem Fotomaterial und das bedeutet im Umkehrschluss in der Regel auch erhöhte Dateigrößen bzw. längere Ladezeiten bei langsamen Internetverbindungen.
Das steht in meinen Augen aber im kompletten Widerspruch zu den Trend’s der letzten Monate, denn dort ging es im wesentlichen fast um immer schlanke Websites, die sich in vielen Fällen sogar durch den Einsatz von CSS Media Queries an das jeweilige Device anpassen konnten. Und selbst Google betet uns Tag für Tag vor, dass wir an den Geschwindigkeiten unserer Seiten arbeiten sollen um die User Experience zu erhöhen.
Sicher dürfte jedoch bereits heute sein, dass andere Hersteller schon recht schnell mit ähnlichen Leistungsdaten auf dem Markt erscheinen werden und spätestens dann werden wir Web-Entwickler uns fragen müssen, wie wir diese beiden gegensätzlichen Punkte für unsere Kunden unter einen Hut bringen können.
Ein Weg wäre es vielleicht sämtliche Bilder in mehreren Auflösungen auf dem Server zu hinterlegen. Die Vorgehensweise kennt man ja bereits sehr gut vom iPhone und auch in der Android-Gemeinde gehört das mehrfache Anfertigen von Grafiken in vielen Bereichen schon zum Pflichtprogramm.
Apple setzt eine ähnliche Vorgehensweise bereits auf der eigenen Website ein, aber diese erzeugt extrem viele Server-Request’s und dürfte daher auch nur eine Art von Übergangslösung sein. Ich persönlich bin jedenfalls gespannt, wie das Next Generation MacBook Pro unseren Alltag in Zukunft verändern wird. Was ist eure Meinung zu diesem Thema? Müssen wir uns auf Änderungen einstellen und wenn ja, welche?







