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TotalFinder: Pimp my Finder

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 05.11.2010 um 09:02 Uhr

Unter den Apple Fanboys und natürlich auch Fangirls ist der Finder extrem umstritten. Während die einen in ihm lediglich einen extrem miserablen Dateimanager  sehen, vergöttern die anderen bereits förmlich sein putziges Icon.

Den Finder-Gegnern kann jedoch geholfen werden, denn mit kleinen Tool TotalFinder könnt Ihr euer ungebliebtes Datei-Werkzeug richtig aufpimpen. Der TotalFinder ist dabei keineswegs ein Ersatz für den ursprünglichen Finder, sondern er erweitert das Apple Tool um eine ganze Reihe von nützlichen Features.

Ordnung durch Tabs

Die zentrale Aufgabe von TotalFinder ist es sicherlich Ordnung auf dem Desktop zu halten und daher ermöglicht das Tool endlich die Anordnung der zahlreichen offenen Finder-Fenster in Tabs, wie wir sie alle von Google Chrome oder von Safari her kennen.

Dual-Mode und Anordung der Ordner

Nach einem Umstieg von Windows auf Mac OS X wird man mit Sicherheit zunächst den Dual-Mode des Windows Explorer im Schneeleoparden vermissen und daher sorgt TotalFinder nach der Installation dafür, dass der Anwender wieder wie gewohnt seine 2 Anzeige-Perspektiven gegenüberstellen kann.

Zudem läßt sich über die Einstellungen des Tools festlegen, dass die Ordner und Dateien wieder getrennt sortiert werden. Normalerweise werden unter Mac OS X die Dateien und Ordner in der Auflistung gemischt. Mit dem TotalFinder können Sie die Ordner wieder ganz bequem am Anfang der Liste anzeigen lassen.

Systemfiles

Alle Systemfiles wie beispielsweise eine .htaccess werden in der Regel vom Finder nicht angezeigt und die Anzeige läßt sich auch nur über die Konsole aktivieren.

Für Webentwickler ist das natürlich extrem problematisch, denn hier muss man ja öfters mit solchen Systemdateien arbeiten. Mit TotalFinder können Sie diese Dateien jedoch ganz einfach mit einem Klick einblenden.

Insgesamt bietet der TotalFinder für einen Preis von $15 extrem viele nützliche Funktionen und daher kann ich auch nur jedem den Kauf empfehlen.

Think different: Sind wir wirklich anders?

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 27.07.2010 um 15:56 Uhr

Ich kann mich auch heute noch sehr gut an die Ankunft meines MacBook (Pro) erinnern, denn auch wenn ich vorher schon einige Zeit einen gebrauchten iMac nutzen konnte, ging es mir wie vielen anderen bereits vor mir:

Ich war vom ersten Augenblick an direkt mit dem Apple-Virus infiziert worden!

Aber warum ist das so bzw. sind wir Apple-Nutzer wirklich anders in unserem Denken und unserem Handeln? Diese Frage hatte zumindest Bernd kürzlich mal in die Runde geworfen und daher möchte ich an dieser Stelle auch einmal die Chance nutzen, meinen Beitrag zu dieser Diskussion zu leisten.

Wenn wir jetzt mal beim Betriebsystem anfangen, dann ist mir als so genannter Switscher (ehemaliger Windows-Nutzer) zunächst einmal die einfache Bedienbarkeit von Mac OSX aufgefallen. Wenn ich mir neue Geräte wie beispielsweise eine Cam, einen Drucker oder so etwas zulege, dann reicht die Verbindung via. USB und es funktioniert. Keine nervige Suche nach Treibern und keine blue Screens mehr.

Auf dem Mac ist wirklich alles Plug and Play! Ansonsten ist auch fast alles an Board, was man für seinen täglichen Arbeitsalltag benötigt. Wenn man dann vielleicht noch zusätzlich auf die Pakete iLife und iWork zurückgreift, dann lässt das System für den Otto-Normal-Anwender sicher kaum noch Wünsche übrig.

Und genau damit wären wir auch schon beim nächsten Punkt: Dem Gesamtpaket.

Natürlich erfreue ich mich auch an kleinen Details wie dem leuchtenden Apple-Logo auf dem Deckel des MacBooks oder an der absolut genialen Tastaturbeleuchtung, aber viel wichtiger ist es mir, dass ich alles aus einer Hand bekommen kann.

Das was viele Windows-Nutzer in Diskussionen immer gern als den “goldenen Käfig” bezeichnen, sehe ich persönlich durchaus als sehr großen Vorteil an, denn ich kann mir zu 100% sicher sein, dass alle bei Apple gekauften- oder von Apple freigebenen Komponenten sich auch völlig problemlos in mein Gesamtsystem integrieren lassen.

Allein die perfekte Abstimmung zwischen MacBook, iPhone, iTunes und MobileMe erspart mir täglich sehr viel Arbeit und daher möchte ich mein jetziges System derzeit auch gegen nichts anderes mehr eintauschen.

Man kann also wirklich sagen, dass Apple-Nutzer oder Fanboys in einigen Punkten einfach “anders” sind, aber ich denke, viele von uns sind genau darauf auch ein wenig stolz. Wobei man aber auch sagen muss, dass unser “anders” sein mit Sicherheit nicht mehr so “anders” ist, wie es vielleicht vor 10 Jahren noch war.

Falls euch das Thema interessiert, dann findet Ihr hier noch reichlich “Lesestoff”:

Mac OS X: Windows mit Bootcamp booten

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 10.06.2010 um 09:24 Uhr

Auch wenn Mac OS X gegenüber Windows zahlreiche Vorteile bietet, haben die meisten Apple-Fanboys trotzdem noch immer irgendwo eine Windows-Partition auf dem System liegen. Die Ursache liegt einfach darin, dass viele spezielle Tools wie beispielsweise Faktura-Programme nicht oder nur sehr eingeschränkt für Mac OS X zur Verfügung stehen und das macht oft einen Spagat zwischen den Betriebssystemen notwendig.

Sofern man aber Windows nicht in einer virtuellen Umgebung, sondern unter Bootcamp installiert hat, kann euch das kostenlose Tool Bootchamp vielleicht ein wenig die Arbeit erleichtern, denn in der Regel wird man das Windows Start-Volume durch Drürken der Wahltaste-Taste (Alt) beim Hochfahren des Betriebssystems auswählen und genau diesen Punkt kann man das ein oder andere mal schon vergessen.

mehr…

Der neue iNacktscanner

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 06.01.2010 um 18:39 Uhr

Dieses Bild benötigt keine Worte…

[via. clapclub]

Apple: 3 neue Werbespots zum Start von Windows 7

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 23.10.2009 um 10:51 Uhr

Die humorvollen Werbespots zum Thema “I’am a Mac …” sollten eigentlich jedem bekannt sein, doch passend zum Start von Windows 7, schickt Apple nun 3 neue Spots ins Rennen:

[via: Wolfram, fscklog]

Neue Multitouch-fähige Mouse und vieles mehr

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 21.10.2009 um 08:50 Uhr

Oh man…da war ja gestern Abend wieder einiges los im Apple Kosmos, denn nachdem die ersten Apple Stores nach einer kurzen Offline-Phase wieder am Netz waren, durften wir dann endlich die vielen kleinen und großen Neuerungen bewundern. Während sich einige sicherlich über die neuen MacBooks oder die erhöhte Funkleistung bei der TimeCapsule bzw. beim Airport Extreme freuen, finde ich persönlich die Magic Mouse besonders interessant.

Apples neue kleine Wundermaus, die ab sofort standardmäßig bei jedem neuen iMac beiliegt, besitzt ein nahtloses, berührungsempfindliches Gehäuse, das sie zu einer Ein- oder Mehrtasten- Maus mit hochentwickelter Unterstützung der aus anderen Bereichen wie iPhone und MacBook Pro bekannten Gesten macht.

magicmaus

Zwar kann ich mir zum jetzigen Zeitpunkt die Nutzung einer solchen Maus noch nicht wirklich vorstellen, aber letztendlich dürfte das Ganze auch nur eine Frage der Gewöhnung sein und wenn man die neue Funktionsweise ersteinmal verinnerlicht hat, dann wird man die Magic Mouse vermutlich so schnell nicht mehr aus der Hand legen wollen.

Debuggen mit dem WebInspector in Safari 4

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 14.10.2009 um 08:50 Uhr

Inspector1

Bei vielen Firefox-Nutzern ist die Erweiterung FireBug aus dem täglichen Leben wohl kaum noch wegzudenken, doch nur wenige Entwickler wissen, dass das Apple Zugpferd Safari 4 mit dem WebInspector über ein ähnlich mächtiges Instrument verfügt.

Die grundlegende Problematik liegt in diesem Fall schon einmal darin, dass der WebInspector ursprünglich für die WebKit Entwickler integriert wurde und so nicht standardmäßig im Browser geladen wird. Vor dem ersten Start des Tools müssen wir Safari daher mitteilen, dass wir die Komponente zukünftig nutzen möchten. mehr…