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Facebook bekommt ein eigenes Rechenzentrum

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 22.01.2010 um 09:17 Uhr

Nach eigenen Angaben verfügt Facebook derzeit über 350 Millionen Nutzer und damit ist das weltweit bekannteste Social Network natürlich schon lange seinen Kinderschuhen entwachsen, aber eine so hohe Mitgliederanzahl braucht Platz und zwar in Form von Datenspeichern und Prozessorleistung.

Bisher wurde die Infrastruktur auf externe Dienstleister ausgelagert bzw. man hat entsprechende Kapazitäten einfach weltweit angemietet, doch damit ist jetzt Schluß, denn bis Anfang 2011 soll das erste eigene Rechenzentrum von Facebook ans Netz angeschlossen werden.

Laut der eigenen Ankündigung im Facebook-Blog soll das neue Rechenzentrum in Prineville, im Bundesstaat Oregon entstehen. Der Standort wurde offensichtlich mit einer besonderen Sorgfalt vom Zuckerbergs Imperium ausgewählt, denn neben Amazon betreibt auch Google ein Rechenzentrum in der direkten Nachbarschaft und auch diese Gebäude stehen hier nicht rein zufällig in der Landschaft rum.

Oregon bietet nämlich neben einem perfekten Klima für die Kühlung der Serverfarm auch eine Vielzahl von steuerlichen Anreizen für die Betreiber solch großer Zentren. Darüber hinaus sind auch die Energiekosten im Staat Oregon auf einem sehr niedrigem Niveau und selbst wenn Facebook das geplante Projekt mit “hocheffizient” und “kostengünstig” beschreibt, dürften die Stromkosten sicherlich zum größten Posten in der jährlichen Abrechnung zählen.

Facebook nun mit eigener Retweet-Funktion

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 16.01.2010 um 10:17 Uhr

Es wurde ja schon lange darüber spekuliert, ob Facebook irgendwann die aus Twitter bekannte Retweet-Funktion übernehmen wird und jetzt scheint es wohl endlich soweit zu sein, denn seit gestern Abend findet Ihr innerhalb der Funktion “Teilen” einen neuen Hinweispunkt mit der Bezeichnung via oder zu deutsch über.

Wenn Ihr zukünftig also eine Information mit euren Freunden über Facebook teilen möchtet, dann wird vom System automatisch eine entsprechende Quelleninformationen an die Nachricht angefügt. Durch diesen kleinen Hinweis erhalten eure Freunde nun die entsprechenden Statusupdates in ihrer Timeline auch dann, wenn die geteilten Inhalte nicht von euch selbst, sondern von Dritten verbreitet wurden.

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Facebook: Ein Mitarbeiter packt aus

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 13.01.2010 um 10:17 Uhr

Mindestens 20.000 Server, die über 4 Rechenzentren verteilt sind und jedes von den Nutzern hochgeladene Bild in 6 verschiedenen Größen speichern. Das sind Zahlen, die ein anonymer Facebook-Mitarbeiter in einem Interview gegenüber der US-Seite “TheRumpus” bekanntgegeben hat.

Durch die Anonymität des Mitarbeiters lassen sich die getroffenen Aussagen zwar leider nicht nachprüfen, aber sie wirken insgesamt stimmig und gestatten uns Ansatzweise einen kleinen Blick hinter die Kulissen des weltweit größten und erfolgreisten Social Networks zu werfen.

Für viele nicht neu, aber dafür trotzdem nicht weniger erschreckend dürfte die Tatsache sein, dass Facebook im Bezug auf die Datensammelwut dem Google Imperium eigentlich in nichts nachsteht, denn auch Facebook nicht nur die Informationen seiner Nutzer, sondern auch sämtliche Aktionen auf der eigenen Plattform. Jeder Klick auf ein Nutzerprofil, jede Nachricht und jeder veröffentlichte Link. Auf den Servern von Facebook geht nichts verloren und es wird auch nichts vergessen, denn selbst dann wenn die Nutzer eine Nachricht oder Foto aus Ihrem Profil löschen, bleiben die Daten weiterhin in den internen Systemen des Unternehmes abrufbar.

Mich persönlich stimmt gerade zu nachdenklich, dass der anonyme Mitarbeiter in dem Interview sehr deutlich bestätigt, dass jeder Mitarbeiter von Facebook zu jeder Zeit von jedem beliebigen PC dieser Welt die Konten der angeschlossenen Nutzer nicht nur einsehen, sondern auch manipulieren kann. Zwar kommen derartige Fälle nur extrem selten vor, da die Mitarbeiter regelmäßig kontrolliert werden, aber auch er habe sich schon dabei erwischt, wie er eigentlich nicht öffentlich zugängliche Profil-Informationen in den Konten seiner Freunde abgefragt hat.

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Facebook: Vorsicht bei Scam-Gruppen

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 12.01.2010 um 13:38 Uhr

Es ist sicherlich kein großes Geheimnis, dass sich über soziale Netzwerke wie Facebook teilweise viele Millionen Nutzer erreichen lassen und da diese Menschen in ihrer großen Anzahl auch einen hohen Wirtschaftsfaktor repräsentieren, sind Betrüger und andere dunkle Gesellen in der Regel auch nicht weit entfernt.

Da ich mich selber gern in meiner Freizeit mit der Social App. FarmVille beschäftige, fällt mir natürlich auf das ich von meinen Nachbarn immer öfter Einladungen zu speziellen Facebook-Gruppen bekomme. In diesen Gruppen soll einem dann suggeriert werden, dass man für seinen Beitritt eine exklusive Leistung bekommt.

Nicht selten werden die Nutzer auch mit zusätzlichen Funktionen, Angeboten oder über spezielle Spielwährungen wie FarmVille-Cash in die sogenannten Hoax- oder Scam Gruppen gelockt.

Das Ziel der Betreiber ist dabei stets das gleiche, denn wenn die Gruppe erst einmal genügend Mitglieder hat, dann wird man über kurz oder lang mit Werbeangeboten zugeschüttet oder der gesamte Facebook-Account wird inkl. der Gruppemitglieder über dunkle Kanäle veräußert.

Wenn Sie also eine Einladung in eine derartige Gruppe bekommen, dann sollten Sie schnellmöglich auf den Button “Ignorieren” klicken, denn im Vergleich zu den Facebook-Apps dienen die Gruppen ausschließlich dem Informationsaustausch zu einem bestimmten Thema und zusätzliche Funktionen, die möglichweise sogar noch auf Systeme von Drittanbietern zurückgreifen, lassen sich schon technisch nicht über die Gruppen-Funktionen realisieren.

[via. Thomas Hutter]

Facebook-Nutzer wollen keine Privatsphäre

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 11.01.2010 um 16:23 Uhr

So ähnlich sieht es zumindest Mark Zuckerberg, der Gründer um derzeitige CEO des Social Networks Facebook. In einem Interview mit Techcrunch Gründer Michael Arrington gab dieser nämlich zum Besten, dass die aktuellen Änderungen in den Privacy-Einstellungen seines Netzwerkes lediglich das derzeitige Bild unserer Gesellschaft spiegeln würden und viele Menschen sich einfach daran gewöhnt haben mehr Informationen zu veröffentlichen und diese mit einem größeren Nutzerkreis zu teilen.

In der Sprache von Mark Zuckerberg hört sich das dann in etwa so an:

And then in the last 5 or 6 years, blogging has taken off in a huge way and all these different services that have people sharing all this information. People have really gotten comfortable not only sharing more information and different kinds, but more openly and with more people. That social norm is just something that has evolved over time.

We view it as our role in the system to constantly be innovating and be updating what our system is to reflect what the current social norms are.

Mit einfachen Worten ausgedrückt bedeutet das, mit den neuen Privatsphären-Einstellungen von Facebook hat man die Plattform lediglich einer neuen sozialen Norm angepasst und eigentlich kann Zuckerberg die Kritik in diesem Punkt auch absolut nicht nachvollziehen.

An dieser Stelle obliegt es zumindest jedem einzelnen Nutzer für sich festzulegen, wie viel ihm die Sicherheit seiner ganz persönlichen Daten wert ist. Das Herr Zuckerberg zumindest noch kein Teil seiner eigenen neuen Gesellschaftnorm geworden ist, sieht man wohl daran, dass sein eigenes Profil doch sehr restriktiv eingestellt worden ist und so finden wir weder öffentliche Bilder, noch persönliche Informationen auf seiner Seite. Ja…sogar die Pinnwand scheint bereinigt zu großen Teilen bereinigt zu sein…

Das ganze Interview können Sie hier nachlesen

Facebook App. bringt Push-Benachrichtigungen

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 07.01.2010 um 14:02 Uhr

Eigentlich sollte es sich ja schon herumgesprochen haben, aber der Vollständigkeit halber möchte ich auch an dieser Stelle nochmals erwähnen, dass seit gestern ein kleines Update für die kostenlose Facebook Applikation im AppStore zur Verfügung steht. Die neue Version 3.1 3.1.1 bringt neben der Synchronisation zwischen Facebook Kontakten und dem iPhone Adressbuch auch die lang erwartete Push-Benachrichtigung mit.

Facebook ist für Frauen besonders attraktiv

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 06.01.2010 um 20:12 Uhr

Das Social Network Facebook scheint auf Frauen eine ganz besondere Anziehungskraft zu haben, denn laut der zweiten Annual Social Media Study, die von der Frauen-Community Shespeaks unten den knapp 1.600 Mitgliedern durchgeführt wurde, besitzen zwar 95% der Mitglieder ein Profil auf Facebook, aber nur knapp 38% der registrierten Nutzer sind hingegen Mitglied auf Twitter.

Auf den ersten Blick stellt sich jetzt natürlich die Frage, warum das so ist, aber wenn man sich die Beweggründe aller in der Studie befragten Frauen einmal etwas genauer anschaut, dann ist das Ergebnis gar nicht so überraschend, denn gut 72% aller weiblichen Nutzer haben angegeben, dass Sie Facebook nutzen um sich über neue Produkte zu informieren oder um sich mit Ihren Freunden gemeinsam über Produkte auszutauschen.

Während die Frauen also Facebook hauptsächlich dazu nutzen, um einem Produkt oder einem Unternehmen in gewisser Weise ihre Loyalität zu zeigen, ist wird Twitter schlichtweg als Informationskanal gesehen.

Aus Marketing-Sicht zeigt die Studie sehr deutlich, dass sich gerade Facebook Fanseiten hervorragend dazu eignen um die weiblichen Kunden an sich oder an das eigene Produkt zu binden.