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PleaseRobMe klärt über Gefahren von Foursquare auf

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 09.03.2010 um 08:36 Uhr

Fast jedes neue Mobiltelefon verfügt heute über eine GPS-Unterstützung und Dienste wie Foursquare, Brightkite oder Gowalla erfreuen sich mittlerweile einer stetig wachsenden Fangemeinde, aber auch hier liegen die eigentlichen Gefahren für den Nutzer wie so oft im Verborgenen.

Bei fast allen Geo-based-Networks geht es in der Regel darum, für die eigenen Kontakte oder in vielen Fällen auch für die gesamte Netzwelt in regelmäßigen Abständen den eigenen Standort zu publizieren. Wir wissen also anhand der mobilen GPS-Daten des Handy, ob sich Hans vielleicht gerade beim Italiener um die Ecke befindet oder ob Franziska sich eventuell auf dem Weg nach München oder Hamburg befindet.

Alle diese Daten sind jedoch oftmals auch in den öffentlichen Twitter-Streams abrufbar und genau dort liegt das große Problem, denn wie das Projekt PleaseRobMe uns sehr deutlich vor Augen führt, interessieren sich unter Umständen nicht nur unsere persönlichen Freunde und Kontakte für diese GEO-Meldungen, sondern möglicherweise auch einige viel dunklere Gesellen mit unzweifelhaften Absichten.

Was das eine nun mit dem anderen zu tun hat? Nun, das Script unter http://pleaserobme.com filtert ähnlich wie unser Projekt Twittercharts beispielsweise alle Tweets zu einem bestimmten Thema aus den öffentlichen Twitter-Streams heraus und fast diese übersichtlich für den Besucher in einer Liste zusammen.

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Fun-Gruppen: Wer achtet schon auf seine Online-Reputation?

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 16.02.2010 um 08:48 Uhr

Sie nennen sich Rettet den Charmin-Bären, tragts mi ins Auto, i fahr euch heim oder Tiroler = das höchste was ein Mensch werden kann und von diesen Fun-Gruppen gibt es in allen Social-Networks sicherlich tausende, wenn nicht gar Millionen. Aber wer denkt bei einem Gruppenbeitritt schon an seine eigene Online-Reputation?

Der Ablauf ja in der Regel relativ simpel: Man bekommt von seinen Kontakten oder Freunden zunächst eine Einladung in eine dieser Fun-Gruppen. Der Titel bzw. das Ziel der Gruppe hört sich auf den ersten Blick hin ganz witzig an, die Teilnahme ist kostenlos und der “Beitreten”-Button ist auch oftmals dann auch schnell geklickt.

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Facebook bekommt ein eigenes Rechenzentrum

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 22.01.2010 um 09:17 Uhr

Nach eigenen Angaben verfügt Facebook derzeit über 350 Millionen Nutzer und damit ist das weltweit bekannteste Social Network natürlich schon lange seinen Kinderschuhen entwachsen, aber eine so hohe Mitgliederanzahl braucht Platz und zwar in Form von Datenspeichern und Prozessorleistung.

Bisher wurde die Infrastruktur auf externe Dienstleister ausgelagert bzw. man hat entsprechende Kapazitäten einfach weltweit angemietet, doch damit ist jetzt Schluß, denn bis Anfang 2011 soll das erste eigene Rechenzentrum von Facebook ans Netz angeschlossen werden.

Laut der eigenen Ankündigung im Facebook-Blog soll das neue Rechenzentrum in Prineville, im Bundesstaat Oregon entstehen. Der Standort wurde offensichtlich mit einer besonderen Sorgfalt vom Zuckerbergs Imperium ausgewählt, denn neben Amazon betreibt auch Google ein Rechenzentrum in der direkten Nachbarschaft und auch diese Gebäude stehen hier nicht rein zufällig in der Landschaft rum.

Oregon bietet nämlich neben einem perfekten Klima für die Kühlung der Serverfarm auch eine Vielzahl von steuerlichen Anreizen für die Betreiber solch großer Zentren. Darüber hinaus sind auch die Energiekosten im Staat Oregon auf einem sehr niedrigem Niveau und selbst wenn Facebook das geplante Projekt mit “hocheffizient” und “kostengünstig” beschreibt, dürften die Stromkosten sicherlich zum größten Posten in der jährlichen Abrechnung zählen.

Was ist die richtige Anrede in Social-Networks?

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 15.01.2010 um 17:42 Uhr

Wenn man Tag für Tag auf den verschiedenen Networking-Plattformen wie Xing oder Facebook unterwegs ist, dann passiert es einem ab und an natürlich auch schon mal, dass man auf eine Kontaktanfrage hin eine Absage bekommt. Nun ist da ja an sich nichts schlimmes dran, denn zum einen setzen viele Nutzer für eine Kontaktaufnahme voraus, dass man sich zumindest auch im Real-Life einmal begegnet ist und zum anderen macht es sicherlich auch Sinn, seine Kontakte etwas zu strukturieren.

Interessant wird die Geschichte jedoch dann, wenn Nutzer beginnen, die persönliche Anrede als eine Art neuen Qualitätsstandard in den Social Networks zu definieren. So habe ich z.B. heute eine E-Mail via. Xing bekommen, in der mir mein Gegenüber mitteilte, dass er mich als Kontakt nicht führen wolle, da er mich 1. aus dem Real-Life nicht kennt (was ja durchaus nachvollziehbar ist) und 2. würde er eine Anrede mit “Sie” innerhalb einer möglichen Kontaktanfrage als persönliche Beleidigung ansehen.

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Facebook: Ein Mitarbeiter packt aus

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 13.01.2010 um 10:17 Uhr

Mindestens 20.000 Server, die über 4 Rechenzentren verteilt sind und jedes von den Nutzern hochgeladene Bild in 6 verschiedenen Größen speichern. Das sind Zahlen, die ein anonymer Facebook-Mitarbeiter in einem Interview gegenüber der US-Seite “TheRumpus” bekanntgegeben hat.

Durch die Anonymität des Mitarbeiters lassen sich die getroffenen Aussagen zwar leider nicht nachprüfen, aber sie wirken insgesamt stimmig und gestatten uns Ansatzweise einen kleinen Blick hinter die Kulissen des weltweit größten und erfolgreisten Social Networks zu werfen.

Für viele nicht neu, aber dafür trotzdem nicht weniger erschreckend dürfte die Tatsache sein, dass Facebook im Bezug auf die Datensammelwut dem Google Imperium eigentlich in nichts nachsteht, denn auch Facebook nicht nur die Informationen seiner Nutzer, sondern auch sämtliche Aktionen auf der eigenen Plattform. Jeder Klick auf ein Nutzerprofil, jede Nachricht und jeder veröffentlichte Link. Auf den Servern von Facebook geht nichts verloren und es wird auch nichts vergessen, denn selbst dann wenn die Nutzer eine Nachricht oder Foto aus Ihrem Profil löschen, bleiben die Daten weiterhin in den internen Systemen des Unternehmes abrufbar.

Mich persönlich stimmt gerade zu nachdenklich, dass der anonyme Mitarbeiter in dem Interview sehr deutlich bestätigt, dass jeder Mitarbeiter von Facebook zu jeder Zeit von jedem beliebigen PC dieser Welt die Konten der angeschlossenen Nutzer nicht nur einsehen, sondern auch manipulieren kann. Zwar kommen derartige Fälle nur extrem selten vor, da die Mitarbeiter regelmäßig kontrolliert werden, aber auch er habe sich schon dabei erwischt, wie er eigentlich nicht öffentlich zugängliche Profil-Informationen in den Konten seiner Freunde abgefragt hat.

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Facebook: Vorsicht bei Scam-Gruppen

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 12.01.2010 um 13:38 Uhr

Es ist sicherlich kein großes Geheimnis, dass sich über soziale Netzwerke wie Facebook teilweise viele Millionen Nutzer erreichen lassen und da diese Menschen in ihrer großen Anzahl auch einen hohen Wirtschaftsfaktor repräsentieren, sind Betrüger und andere dunkle Gesellen in der Regel auch nicht weit entfernt.

Da ich mich selber gern in meiner Freizeit mit der Social App. FarmVille beschäftige, fällt mir natürlich auf das ich von meinen Nachbarn immer öfter Einladungen zu speziellen Facebook-Gruppen bekomme. In diesen Gruppen soll einem dann suggeriert werden, dass man für seinen Beitritt eine exklusive Leistung bekommt.

Nicht selten werden die Nutzer auch mit zusätzlichen Funktionen, Angeboten oder über spezielle Spielwährungen wie FarmVille-Cash in die sogenannten Hoax- oder Scam Gruppen gelockt.

Das Ziel der Betreiber ist dabei stets das gleiche, denn wenn die Gruppe erst einmal genügend Mitglieder hat, dann wird man über kurz oder lang mit Werbeangeboten zugeschüttet oder der gesamte Facebook-Account wird inkl. der Gruppemitglieder über dunkle Kanäle veräußert.

Wenn Sie also eine Einladung in eine derartige Gruppe bekommen, dann sollten Sie schnellmöglich auf den Button “Ignorieren” klicken, denn im Vergleich zu den Facebook-Apps dienen die Gruppen ausschließlich dem Informationsaustausch zu einem bestimmten Thema und zusätzliche Funktionen, die möglichweise sogar noch auf Systeme von Drittanbietern zurückgreifen, lassen sich schon technisch nicht über die Gruppen-Funktionen realisieren.

[via. Thomas Hutter]

Das Geschäft mit dem Tot in sozialen Netzwerken

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 11.01.2010 um 12:27 Uhr

Oftmals wenn ich in den einschlägigen Boulevardmedien blättere und von dem ein oder anderen Promi-Skandal lese, dann fällt mir immer wieder der folgende Satz ein:

Das Internet vergißt nie…

Egal ob Promis nun ein Drogen oder Alkohol-Problem haben oder ob man selbst auf einer Party vielleicht über das Ziel hinaus geschossen ist, im Netz und in den einzelnen sozialen Netzwerken wird dieses Ereignis auch dann noch zu finden sein, wenn die betreffene Person vielleicht selbst schon nicht mehr daran denkt.

Negative Schlagzeilen verbreiten sich in der heutigen Zeit nunmal innerhalb von Minuten um die gesamte Welt und wenn man nicht aufpasst, dann bekommt man schnell ein bestimmtes Image, dass man nicht wieder los wird.

Das schwedische Startup MyWebwill möchte jetzt zumindest dafür sorgen, dass eure Daten nicht noch über den eigenen Tot hinaus im Netz zur Verfügung stehen und so hält man 2 verschiedene Pakete für einen würdevollen Abschied bereit:

Während bei der kostenlosen Version mit dem Namen Freemium lediglich alle zuvor von euch definierten Profile in den einzelnen Social Networks gelöscht werden, hält die kostenpflichte Variante darüber hinaus noch eine persönliche Abschiedsnachricht inkl. Foto an alle Freunde und Kontakte für euch bereit.

Sicherlich mag dieses Geschäftsmodell für viele abstoßend und maker erscheinen, doch persönlich kann ich mir ganz gut vorstellen, dass sich mit einem derartigen Dienst in einigen Jahren ganz gut etwas verdienen läßt. Wie denkt Ihr über dieses Thema? Seht Ihr Chancen für das junge Startup?

[via: ANDERS|denken]