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Webkataloge als Quellen bezahlter Links?

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 25.09.2009 um 08:17 Uhr

Man könnte es langsam die Woche der Wahrheit nennen und auch wenn ich jetzt das Weltbild einiger Nutzer ein weiteres mal erschüttern muss, es gibt mal wieder wichtige Informationen aus den Tiefen der Google Webmaster-Zentrale.

Na gut…ganz so neu sind die Infos nicht, denn letztendlich geht es um die bekannte Frage, ob Google die Links aus Verzeichnissen bzw. Webkatalogen als bezahlte Links einstuft, doch da diese Frage offenbar vielen Webmastern unter den Nägeln brennt, hat the Spamfighter himself Matt Catts sich nochmals dem Thema angenommen.

Die Grundaussage ist vollkommen klar, denn die hatte Google bereits vor einiger Zeit in Ihrem Beitrag zum Thema Webkataloge dargelegt:

  • Wählt ein klares Thema für euer Verzeichnis
  • Erstellt eine gute Struktur mit themenrelevanten Kategorien
  • Vermeidet besonders leere Kategorien
  • Stellt die Qualität sicher
  • Überlegt, wie ihr einen Mehrwert schaffen könnt
  • Legt eure Priorität zunächst auf den Content
  • Überlasst es den Nutzern einen freiwilligen Backlink auf eure Seiten zu setzen

Interessant ist in diesem Zusammenhang jedoch, dass Matt Cutts nochmals den redaktionellen Aspekt von guten Verzeichnissen hervorhebt, denn genau das ist einer der Punkte, die ich immer wieder in der Vergangenheit erwähnt habe.

So ist diesbezüglich im Beitrag zu lesen:

Wann immer wir danach schauen, ob ein Verzeichnis nützlich für User ist, fragen wir uns, o.k., was ist der eigentliche Nutzen dieses Verzeichnisses. Also z. B. suchen die Betreiber selbst nach neuen Einträgen oder warten sie bloß darauf, dass Leute ihre Site besuchen oder wie viel kostet es und was ist die redaktionelle Dienstleistung, für die bezahlt wird. Wenn ein Verzeichnis 50 Dollar verlangt und jeder, der einen Eintrag wünscht, automatisch für die 50 Dollar Gebühr eingetragen wird, dann gibt es dort nicht so viel redaktionelle Auswahl wie z. B. beim Yahoo!-Verzeichnis, wo Einträge auch abgelehnt werden.

Leider liefert der Artikel aber keinerlei Informationen darüber, wie Google den redaktionellen Teil eines Verzeichnisses wertet. Klar…bei Yahoo!, Web.de und Co. ist es kein großes Geheimnis, dass hier eine große Redaktion an der Prüfung und Freischaltung der Einträge arbeitet.

Aber wie schaut es mit den kleinen Verzeichnissen aus? Nach welchen Kriterien wird hier die Leistung des Webmasters gewertet? Oder werden alle kleinen Verzeichnisse unter einen Generalverdacht gestellt?

Da es zumindest in meinen Augen für Google nicht möglich sein dürfte, denn redaktionellen Anteil anhand der Paketstrukturen oder der Auswahlverfahren zu prüfen, können die Nutzer hier nur durch hochwertigen Content punkten. Aus diesem Grund kann ich euch nur immer wieder an Herz legen, die Artikel Funktionen in easyLink V3 ausgiebig zu nutzen. Schreibt viele Beiträge, die zum Thema eures Katalogs passen und vernetzt euch mit themenrelevanten Blogs.

Google ignoriert die Meta Keywords

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 23.09.2009 um 08:31 Uhr

Eigentlich erzähle ich es schon seit Jahren, doch viele Kunden glauben es mir bis heute nicht. Nun ist es aber endlich offiziell und daher nochmals für alle:

Die Meta Keyword Angaben werden von Google beim Ranking nicht berücksichtigt!

Im offiziellen Statement liest sich das dann ungefähr so:

Vor ungefähr einem Jahrzehnt bewerteten Suchmaschinen Seiten nur anhand des Inhalts auf diesen Seiten, ohne jegliche sog. “off-page”-Faktoren wie z. B. die Links, die auf eine Seite verweisen. Damals wurden die “keywords”-Meta-Tags schnell dazu missbraucht, um große Mengen an (häufig irrelevanten) Keywords unterzubringen, welche die meisten gewöhnlichen User nie zu Gesicht bekamen. Dadurch, dass das “keywords”-Meta-Tag so häufig missbraucht wurde, haben wir bei Google schon vor vielen Jahren damit begonnen, es zu ignorieren.

In meinen Augen belegt diese Aussage mal wieder sehr deutlich, dass viele gute Ideen durch den übermässigen Einsatz zu SEO Zwecken einfach zu Grunde gehen. Würden sich nämlich alle Nutzer an den ordnungsgemäßen Gebrauch der Keywords halten, dann würden diese Angaben den Suchmaschinen sicherlich nützliche Informationen liefern, aber durch die übertriebene Nutzung als SEO Werkzeug sind sie heute mehr als sinnlos geworden. Leider!

Ähnliches war vor Jahren auch beim Boom der Webkataloge und Artikelverzeichnisse zu beobachten. Zunächst konnten viele Projekte durch den Betrieb oder durch die Listung in einem Katalog einen enormen Vorteil erzielen, doch als die ersten Hobby SEOs dann begannen, ganze Katalogfarmen einzurichten, wurde der Spuk von Google schnell beendet.

Viele Nutzer merken ja nicht einmal, wie sie sich mit Hilfe von undurchdachten SEO Aktionen selber das Wasse abgraben und leider sehe ich auch vermehrt größere Unternehmen in diesem Pool schwimmen. In vielen Führungsetagen setzt man auch heute noch auf die Techniken von vor 10 Jahren und hofft, dass man damit seine ehrlich erarbeitete Position in den SERPS halten kann, doch irgendwann steht ein Mitbewerber vor der Tür, dessen Firmenleitung vielleicht nicht nur auf Backlinks bzw. Meta Optimierung setzt und schon kommt das Böse erwachen.

In diesem Zusammenhang ist vielleicht auch interessant, dass Google in vielen Fällen selbst die Meta Description nicht mehr beachtet und das dürfte wohl für einige wunderlich sein.

In Wirklichkeit geht es also in die andere Richtung. Anfänglich hatten wir nur Snippets vom Seiteninhalt. Jetzt ist es ein bisschen wahrscheinlicher, dass wir manchmal Meta-Descriptions verwenden. Aber wir benutzen sie nicht immer.

Schon wieder ein Pagerank-Update?

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 24.06.2009 um 09:06 Uhr

Irgendwie kann ich es ja kaum glauben und offen gesagt, hatte ich auch noch keine Zeit das zu prüfen, aber wie einige Blogs heute morgen melden, scheint wohl derzeit wieder eine Aktualisierung des grünen Balkens zu laufen.

Da ja diesmal insbesondere neue Seiten von dem Juni Update betroffen sein sollten, würde mich natürlich jetzt interessieren, ob einige easyLink V3 Nutzer bereits erste Ergebnisse vorliegen haben.

Die Anzahl der Backlinks effizient erhöhen

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 18.06.2009 um 15:44 Uhr

In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen erkundige ich mich nach den aktuellen Strömungen und Trends der SEO Scene und dabei stoße ich natürlich auch unweigerlich immer wieder auf das beliebte Thema Backlinks. Jetzt habe ja in diesem Blog ja schon mehrmals etwas zu diesem Bereich geschrieben, doch leider scheinen viele Webmaster das erwirtschaften von Backlinks noch immer mit dem Wort “Zwang” in einem Satz zu benutzen.

Der Weg ist eigentlich schon seit Jahren der gleiche:

Wenn du mir einen Backlink gibst, dann trage ich dich dafür in meinem Verzeichnis kostenlos ein.

Wenn man jetzt mal den Begriff kostenlos aussen vor läßt, denn eigentlich bekommt die Nutzer seinen Eintrag ja nicht wirklich kostenlos, sondern er erkauft ihn sich durch seinen Backlink, so frage ich mich natürlich warum viele Kunden immer wieder in diesen Trott zurückfallen.

Gibt es wirklich kein Weg wesentlich einfacher an einen Backlink zu kommen? Dieser Frage bin ich in den letzten Tagen mal ein wenig nachgegangen und dabei bin ich auf viele interessante Möglichkeiten gestossen, doch eine davon möchte ich euch hier kurz vorstellen.

Das Stichwort lautet: Siegel oder Zertifikate und Christian vom Webmaster-Directory macht es uns allen vor, denn er setzt derzeit genau diese Idee mit großem Erfolg um. Gerade die Betreiber kleiner Webseiten sind doch in der Regel total wild auf ein grafisches Symbol oder auf eine Auszeichnung, die sie dann voller Stolz in die eigene Seite einbinden können und genau da sollte man als schlauer Verzeichnis-Betreiber ansetzen.

Gebt den Nutzern doch genau das, was sie auch möchten und bietet z.B. eine kostenpflichtige Zertifizierung des Eintrags an. Entwickelt Ideen und Konzepte rund um “euer persönliches Siegel” und erschließt euch so neue Einnahmequellen. Bereits nach kurzer Zeit werdet auf diesem Wege eure Nutzer nämlich nicht mehr “nötigen” müssen einen Backlink zu setzen, sondern die Nutzer werden kann von allein auf euch zukommen und wenn es gut läuft, dann verdient Ihr daran sogar.

Jetzt hat natürlich nicht jeder das Talent entsprechend hochwertige Grafiken für ein solches Siegel zu entwickeln, doch genau dafür stehen wir an eurer Seite.

Gern beraten und begleiten wir euch von der Idee, über die Entwicklung des Konzepts bis hin zu vollständigen Implementierung des System als Plugin in easyLink V3.

Schreibt uns also einfach eine E-Mail und wir schauen anschließend gemeinsam, welche Möglichkeiten wir für euer ganz persönliches Projekt realisieren können.

Jetzt doch: Pagerank – Vererbung trotz onclick()

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 05.06.2009 um 10:30 Uhr

Viele Kunden, die easyLink bereits seit der Version 1 einsetzen, können sich sicherlich an die zahlreichen Diskussionen rund um die Themen “Pagerank-Vererbung” und “onClick()” erinnern. Damals wurde unsere Software von zahlreichen selbsternannten Super-SEO’s schon fast in der Luft zerrissen, weil die Klickzählung über ein so genanntes onclick-Attribut im eigentlichen Link-Tag erfolgt ist und dieses sollte angeblich die Vererbung des Pagerank behindern.

Schon damals war ich persönlich der Meinung, dass diese Theorie mal wieder ein absoluter Unsinn aus dem Reich der vielen SEO Mythen ist, doch leider half alle Aufklärung unserseits nichts und wie so oft, wenn es um Google, den Pagerank oder ähnliches geht, pilgerte die gesamte Nutzerschar den wenigen populistischen Machern wie eine Horde wilder Lemminige hinterher.

Um die Gemüter jedoch zu beruhigen und um den wütenden Mob zu bändigen, haben wir dann zugestimmt das anrüchige onclick() – Attribut aus der Software zu entfernen bzw. für die Klickzählung eine andere Lösung zu finden. Und so wurde ab den Folgeversionen von easyLink ein kleines JavaScript eingesetzt, dass eben dieses Attribut nach dem Aufbau der Seite im Browsercache zu den entsprechenden Links hinzufügt.

Technisch handelte es sich also um exakt die gleiche Vorgehensweise, nur das das verhasste Attribut fortan nicht mehr im Quellcode selbst stand, sondern per nachträglich per JavaScript eingesetzt wurde. Die zahlreichen Jünger des SEO Gottes konnten anschließend also wieder beruhigt schlafen und wir hatten unsere Schuldigkeit getan.

Wenn man unter diesem Gesichtspunkt nun die aktuellen Diskussionen rund um das Thema Pagerank Sculpting verfolgt und dann vielleicht nochmal einen Blick in den Beitrag von Vanessa Fox wirft, dann wird einem unweigerlich ein kleines aber feines Lächeln ins Gesicht gezaubert, denn wie Vanessa schreibt, ist der Google Bot sehr wohl in der Lage die entsprechenden onclick() – Konstrukte zu erkennen und sogar zu bewerten.

Eine ganze Reihe von den ursprünglich verhassten Anweisungen sind darüber hinaus sogar in der Lage die geliebte Linkpower entsprechend zu vererben. Im einzelnen sind dies z.B:

<div onclick="document.location.href='http://foo.com/'">
 
<a onclick="myfunction()" href="#">new page</a>
 
<a onclick="window.open('welcome.html')" href="javascript:void(0)">open new window</a>

Als hätte ich es nicht schon vor Jahren vorhergesagt… :D

[via: Blogs optimieren]

Google – Suchergebnisse sortieren und kommentieren

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 29.04.2009 um 09:06 Uhr

googlecomments

Mehr oder weniger unbemerkt hat sich mal wieder eine neue Funktion in die Ergebnisseiten von Google.de geschlichen, denn seit kurzem auch bei uns möglich, die angezeigten Suchergebnisse des Riesen aus Mountainview zu sortieren, zu kommentieren oder gar komplett zu entfernen.

Da die Funktion mit dem Google – Account verknüpft ist, wirkt sich diese Änderung laut Google – Support derzeit nur auf eure eigene Anzeige aus, doch persönlich kann ich mir ganz gut vorstellen, dass die Nutzereingaben mit der Zeit auch entsprechend ausgewertet und insbesondere von Google auch verwertet werden.

Your rankings and comments are associated with your Google Account, so they affect only your search result rankings. A listing of your changes is visible on your ‘SearchWiki notes’ page, which is visible only to you.

Nehmen wir doch einfach mal an, dass über 70% der Nutzer einen bestimmten Eintrag aus ihrer “persönlichen Ergebnisliste” entfernen, weil dieser Eintrag für sie keinen Mehrwert bietet. Warum sollte Google diese Information nicht bei der Aufbereitung des eigenen Indexes verwerten?

Ein Narr ist, wer glaubt das diese Funktion nur mehr Komfort für den Benutzer bringen soll. Wir sollten uns bei diesen Dingen immer vor Augen führen, dass Google schon lange kein cooles Startup mehr ist. Der Konzern hat sich in den letzten Jahren zu einem der führenden Unternehmen auf der Welt entwickelt und dessen Aufgabe ist es natürlich massive Gewinne zu erwirtschaften und genau dazu braucht die Datenkrake jeden Tag mehr und mehr Informationen.

Mir ist bewußt, dass es heute sehr schwierig geworden ist, die Nutzer darüber aufzuklären, mit ihren persönlichen Daten sorgsamer umzugehen und ich möchte auch niemanden sagen, er dürfe diese Funktion nicht nutzen, weil sie böse ist. Nein, es geht allein darum, dass man sich nicht immer nur durch das äußere blenden läßt. Gerade wenn Konzerne wie Google, Apple, Microsoft und Co. mit derartigen Angeboten auf den Markt kommen, sollte man den Nutzwert für sich persönlich und für das damit verbundene Unternehmen auch mal kritisch hinterfragen.

Wenn Ihr euch für dieses Thema etwas mehr interessiert, dann kann ich euch nur das Buch Die Google Falle von Gerald Reischl ans Herz legen, denn dieses Werk befasst sich nicht nur eingehend mit der Thematik Google, sondern es zeigt auch sehr eindrucksvoll was hinter den Türen passiert und wie der gesamte Machtapparat aus Mountainview funktioniert. Für alle, die es nicht so mit dem Lesen haben, gibt es das ganze auch als Hörbuch auf Audible oder iTunes.

[via: Perun]

Auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 05.01.2009 um 20:36 Uhr

Eigentlich ist es ja schon lange kein großes Geheimnis mehr, dass Blogs mit einer hohen Postingfrequenz einen gewissen Rankingvorteil in den SERPS geniessen dürfen, doch das was ich heute drüben bei den Kollegen von seo-united lesen durfte, verblüfft mich schon ein klein wenig.

So findet sich in dem Artikel u.a. folgender Auszug:

Angeblich ist es so, dass jedem Weblog eine Art `Verlaufsschema´ zugewiesen wird. Bei bekannten Newsblogs z.B. wird ein Großteil der Beiträge morgens oder zumindest während der regulären Arbeitszeit veröffentlicht, Betreiber von Hobbyblogs dagegen stellen ihre Beiträge sehr oft außerhalb der regulären Arbeitszeit, z.B. abends oder am Wochenende ein. Durch diese Einstufung ist es Google sehr schnell möglich, professionell betriebene Weblogs von Hobbyblogs zu unterscheiden.

O.K…lassen wir uns die Message zunächst einmal langsam auf der Zunge zergehen. Angeblich soll es so sein, dass Google die Einstellzeiten von neuen Inhalten zunächst analysiert um die Verfasser anschließend in entsprechende Schubladen zu verschieben. Nur was soll eine solche Trennung von angeblich “professionellen” bzw. privaten Inhalten für einen Sinn machen und welchen Vorteil hätte der Nutzer davon?

Ein privater Blog bietet doch nicht zwangsläufig schlechten Content. Ganz im Gegenteil…ich kenne eine ganze Reihe von privaten Blogs, die wesentlich bessere Informationen liefern, als so mancher Corporate Blog. Darüber hinaus erkennt man bei sehr vielen “professionellen” Blogs auf den ersten Blick den SEO Aspekt und schon allein aus diesem Grund wäre es doch absolut kontraproduktiv diese Inhalte besser zu ranken, oder?

Wie seht Ihr das Ganze? Glaubt Ihr, dass an der Geschichte etwas dran ist oder tendiert Ihr eher in meine Richtung, dass dieser Artikel lediglich dazu dienen soll die Diskussion anzuregen?

Persönlich hefte ich die Geschichte bis auf weiteres erstmal wieder im Ordner “SEO-Mythen” ab…