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Bei Twitter möchte man keine weiteren Clients

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 12.03.2011 um 08:06 Uhr

Schaut man sich die Entwicklung von Twitter in den letzten Jahren an, dann hat die einfach nutzbare API in meinen Augen ordentlich zum riesen Erfolg des Unternehmens beigetragen, denn Dank einer guten Dokumentation und mit Hilfe der vielen im Netz frei verfügbaren SDKs war es wirklich für fast jeden Entwickler möglich einen eigenen Twitter-Client auf die Beine zu stellen.

Doch genau diese zahlreichen Clients scheinen Twitter nun ein ziemlicher Dorn im Auge zu sein, denn wie Ryan Sarver nun offiziell bekanntgegeben hat, wurden die Developer Richtlinien des Unternehmens kürzlich wie folgt angepaßt.

More specifically, developers ask us if they should build client apps that mimic or reproduce the mainstream Twitter consumer client experience. The answer is no.

Mit diesen recht klaren Worten möchte man bei Twitter scheinbar nun sicherstellen, dass keine weiteren Clients für die Plattform auf dem Markt erscheinen. Im Unternehmen selbst begründet man diese Entscheidung mit dem Hinweis auf die User Experience und die zahlreichen Datenschutz-Probleme bei Third-Party Apps.

Klar, das Thema Datenschutz ist natürlich ein Totschlag-Argument, aber geht es wirklich darum? Persönlich denke ich eher, dass man bei Twitter die eigenen Sponsored Tweets mehr in den Fokus stellen möchte und das geht natürlich nur dann, wenn möglichst viele Nutzer den offiziellen Twitter-Client verwenden.

Man darf also gespannt sein, wie sich nun die Unternehmen verhalten werden, die ihr Business komplett auf die Plattform Twitter ausgerichtet haben. Zwar sollen offiziell bereits am Markt verfügbare Clients auch weiterhin durch Twitter geduldet werden, aber Ryan schreibt dazu auch ganz klar:

We will be holding you to high standards to ensure you do not violate users’ privacy, that you provide consistency in the user experience, and that you rigorously adhere to all areas of our Terms of Service.

Meiner Meinung nach steckt Twitter hier in einem ziemlichen Dilämma, denn auf der einer Seite wollen die Investoren auch endlich mal etwas Geld verdienen und auf der anderen Seite werden genau diese Schritte, die man jetzt mit der Änderung der Richtlinien eingeleitet hat, sicherlich dazu führen, dass die Diskussionen über die Notwendigkeit eines dezentralen Twitter-Services wieder aufflammen.

via. TheNextWeb.com

Tweets zwischen Facebook und Twitter synchronisieren

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 25.10.2010 um 07:03 Uhr

Immer wenn es darum ging, bestimmte Tweets aus meinem Twitter-Stream auf die Facebook Wall zu bringen, war Selective Twitter eigentlich meine erste Wahl.

Vor einigen Tagen bin ich dann jedoch mehr oder weniger durch Zufall auf den neuen Service Natter gestossen und so wie es aktuell ausschaut, könnte Natter meinen bisherigen Favoriten langsam aber sicher ablösen.

Der große Unterschied ist nämlich, dass Natter nicht nur die Tweets zwischen beiden System synchronisiert, sondern es postet auch die Facebook Kommentare zu einer Statusmeldung zurück in den Twitter-Stream und diese Funktion finde ich persönlich mehr als genial. Es bleibt natürlich abzuwarten, wie sich der Service entwickelt und wie stabil er am Ende wirklich läuft, aber momentan kann ich Natter jedem empfehlen.

Fun-Gruppen: Wer achtet schon auf seine Online-Reputation?

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 16.02.2010 um 08:48 Uhr

Sie nennen sich Rettet den Charmin-Bären, tragts mi ins Auto, i fahr euch heim oder Tiroler = das höchste was ein Mensch werden kann und von diesen Fun-Gruppen gibt es in allen Social-Networks sicherlich tausende, wenn nicht gar Millionen. Aber wer denkt bei einem Gruppenbeitritt schon an seine eigene Online-Reputation?

Der Ablauf ja in der Regel relativ simpel: Man bekommt von seinen Kontakten oder Freunden zunächst eine Einladung in eine dieser Fun-Gruppen. Der Titel bzw. das Ziel der Gruppe hört sich auf den ersten Blick hin ganz witzig an, die Teilnahme ist kostenlos und der “Beitreten”-Button ist auch oftmals dann auch schnell geklickt.

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Twitter: Die Anzahl der deutschen Nutzer legt zu

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 15.01.2010 um 10:53 Uhr

Heute gibt es mal wieder etwas für die Statistik-Freunde, denn das bekannte Monitoring-Unternehmen Sysomos Inc. veröffentlichte nun eine Untersuchung aus der hervorgeht, dass das weltweite Wachstum der Twitter-Plattform langsam aber sicher stagniert. Verglichen wurde in der Studie der Zeitraum von Mitte Oktober 2009 bis Mitte Dezember 2009 mit den Zahlen und Daten vom Juni 2009.

Während der US-Markt mit derzeit 50,8% um fast 11,5% geschrumpft ist, gehört Deutschland wohl zu den offensichtlichen Gewinnern dieser Studie, denn hierzulande stieg der Anteil der Twitter-Nutzer auf immerhin noch 2,49%. Nun mögen 2,49% gemessen an der Gesamtzahl aller deutschen Online-Nutzer nicht besonders viel erscheinen, doch vergleicht man diese Zahlen mit dem Vorjahr (ca. 1,49%), dann bedeutet das nicht nur ein Wachstum von ca. 1%, sondern fast eine Verdopplung der deutschen Nutzerzahlen im gemessenen Zeitraum.

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Tweets2Delicious: Backlinks automatisch generieren

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 12.01.2010 um 10:40 Uhr

Durch Zufall bin ich heute auf das kleine aber überaus nützliche Tool Tweets2Delicious von Sergej Müller aufmerksam geworden, denn mit Hilfe dieses kleinen PHP-Scripts lassen sich Backlinks vollautomatisch generieren. Die Idee hinter Tweets2Delicious ist eigentlich relativ simpel, denn viele Beiträge auf Twitter enthalten Links zu interessanten Seiten oder manchmal auch zu wichtigen Informationen.

Schade ist dabei nur, dass diese nützlichen Tweets bereits nach kurzer Zeit im Nirvana verschwinden und so nur noch über spezielle Tools wie TweetBackup etc. eingesehen werden können.

Tweets2Delicious schafft nun Abhilfe, in dem das Script Ihren persönlichen Twitter-Stream nach genau diesen Links durchsucht um die gefundenen Inhalte anschließend vollautomatisch auf Delicious abzulegen. Aus jedem Ihrer Tweets, der sowohl eine Url, als auch einen entsprechenden Hashtag beinhaltet, wird später also ein vollwertiger Bookmark innerhalb des Delicious-Accounts. mehr…

Facebook ist für Frauen besonders attraktiv

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 06.01.2010 um 20:12 Uhr

Das Social Network Facebook scheint auf Frauen eine ganz besondere Anziehungskraft zu haben, denn laut der zweiten Annual Social Media Study, die von der Frauen-Community Shespeaks unten den knapp 1.600 Mitgliedern durchgeführt wurde, besitzen zwar 95% der Mitglieder ein Profil auf Facebook, aber nur knapp 38% der registrierten Nutzer sind hingegen Mitglied auf Twitter.

Auf den ersten Blick stellt sich jetzt natürlich die Frage, warum das so ist, aber wenn man sich die Beweggründe aller in der Studie befragten Frauen einmal etwas genauer anschaut, dann ist das Ergebnis gar nicht so überraschend, denn gut 72% aller weiblichen Nutzer haben angegeben, dass Sie Facebook nutzen um sich über neue Produkte zu informieren oder um sich mit Ihren Freunden gemeinsam über Produkte auszutauschen.

Während die Frauen also Facebook hauptsächlich dazu nutzen, um einem Produkt oder einem Unternehmen in gewisser Weise ihre Loyalität zu zeigen, ist wird Twitter schlichtweg als Informationskanal gesehen.

Aus Marketing-Sicht zeigt die Studie sehr deutlich, dass sich gerade Facebook Fanseiten hervorragend dazu eignen um die weiblichen Kunden an sich oder an das eigene Produkt zu binden.

Kein Job ohne ausreichende Follower

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 05.01.2010 um 11:28 Uhr

Nicht selten höre ich von unseren Softwarekunden Aussagen wie diese:

Ach…Twitter, Facebook und den ganzen Quatsch. Wofür brauche ich das alles? Damit kann ich doch eh nichts anfangen…

Aber die mediale Welt befindet sich in einem stetigen Wandel und so setzen auch heute immer mehr Unternehmen bei ihren Bewerbern auf eine umfangreiche Social Media Kompetenz.

Erst im letzten Sommer sorgte die amerikanische Multimediakette BestBuy für einen gehörigen Aufruhr, als sie in einer Stellenausschreibung bei den Bewerben neben dem Universitätsabschluss auch einen eigenen Twitter-Account mit mindestens 250 Followern voraussetzte.

Nun ist der amerikanische Markt zwar nicht unbedingt mit Europa zu vergleichen, aber auch in Deutschland und Österreich achten die Firmen vermehrt darauf, dass sich ihre Mitarbeiter in bestimmten Positionen sicher im Social Web bewegen können. Wie Nicole Klawikowski, Leitering des Personalmarketing bei Vodafone, in einem Interview gegenüber der FAZ bestätigt, reicht es heute in vielen Branchen für die Unternehmen nicht mehr aus einfach nur einen Account bei einem der zahlreichen sozialen Netzwerke zu registrieren.

Gerade in der Kommunikationsbranche ist eine gute Vernetzung unabdingbar…Bewerber müssen aber die Relevanz von neu aufkommenden Medien beurteilen können

Stattdessen erwartet man von den künftigen Mitarbeitern das sie durch die eigenen Social Media Aktivitäten auch das Image und das Erscheinungsbild des Arbeitgebers nach aussen weitergeben. Naturgemäß hat die junge Generation in diesem Bereich wesentlich weniger Berührungsängste, aber auch aus meinen eigenen Facebook-Umfeld weiß ich, dass nur wenige Kontakte, die nicht aus dem web affinen Bereich stammen und zwischen 35 und 50 Jahren sind, dieses Medium in seiner vollen Vielfalt bereits aktiv wahrgenommen haben.

Letztendlich zeigt dieses Thema aber, dass unser Netzleben auch immer mehr Einfluß auf das reale Leben nimmt und so kann es zumindest nicht Schaden, wenn man in der nächsten Bewerbung für einen Job auch ein wenig seine ganz persönliche Social Media Kompetenz anführt.