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Realtime Tweets in den Google Ergebnissen anzeigen

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 03.03.2009 um 09:27 Uhr

google-twittersearch

Obwohl in der Szene immer wieder Gerüchte und Diskussionen auftauchen, die eine Übernahme von Twitter durch Google profezeien, dürfte es wohl noch eine ziemliche Weile dauern, bis auch die Ergebnise der Twitter – Realtime – Suche in den einzelnen Google – Diensten zu finden sind.

Wenn Ihr jedoch nicht so lange warten möchtet und wenn Ihr bereits jetzt daran interessiert seit, die aktuellen Tweets in der Google – Ergebnisliste aufzuführen, dann könnt Ihr das ohne viel Aufwand mit dem Firefox – Plugin: Greasemonkey und diesem Script realisieren.

Gefunden habe diesen Hack übrigens drüben bei Oliver im Blog…

CaptchaAD – Neue Werbeformen in Captcha’s

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 24.02.2009 um 17:09 Uhr

Der Einsatz von Captchas zum Schutz vor unerwünschten SPAM Bots gleicht leider nicht erst seit einigen Monaten einem Kampf gegen Windmühlen, denn während die SPAM Mafia täglich aufrüstet, lassen und die Hersteller ihrerseits neue Inovationen schmerzlich vermissen.

Das Blatt könnte sich aber eventuell bald wieder wenden, zumindest wenn es nach den Betreibern der neuen Plattform CaptchaAD geht, denn das junge Startup macht sich derzeit auf den Weg, die Captcha-Welt zu reformieren. Hinter CaptchaAD steckt die einfache aber effektive Idee, die bisher bekannten Rechenaufgaben, Sinnbildchen oder alphanumerischen – Kombinationen durch zielgruppengerechte Werbung zu ersetzen.

Praktisch muss man sich das ganze in etwa so vorstellen, dass der Besucher in Zukunft statt des bisher bekannten Captchas einen Werbebanner oder ein Werbevideo etc. zu sehen bekommt. Anschließend muss er eine Frage beantworten, die sich auf die gerade gesehene Werbung bezieht. Eben dieses erfordert auf Seiten des Besuchers ein aktives wahrnehmen der Situation und somit sollen die neuen Captcha’s als 100% Bot-Sicher eingestuft werden.

Darüber hinaus bietet die neue Technik dem Betreiber auch noch einige finanzielle Anreize, denn schließlich verdient er mit Hilfe der angezeigten Werbung auch noch ein paar Cent bzw. Euro hinzu und genau dieser Punkt dürfte wohl für viele Webmaster ein Anreiz sein, die Leistungen von CaptchaAD zumindest einmal näher zu betrachten.

Persönlich finde ich die Idee wirklich gut und wenn das System erstmal etabliert ist, dann dürfte es sicher auch eine Alternative für unser easyLink darstellen, doch zum jetzigen Zeitpunkt würde mich eher mal eure Meinung interessieren. Wie findet Ihr das Konzept und würdet Ihr CaptchaAD in euren Seiten einsetzen?

[via. Alles2null]

Twitter’s OAuth geht in die private Beta

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 12.02.2009 um 08:59 Uhr

twitteroauth

In Sachen mehr Datensicherheit bei Twitter bewegt sich langsam was, denn wie drüben bei Inuda und auf ReadWriteWeb.com zu lesen ist, geht die geplante OAuth API Authorisierung für Twitter nun in die geschlossene Beta-Phase über.

Lediglich 150 ausgewählte Nutzer haben die Ehre sich nun, über einen Zeitraum von einigen Wochen, vorab ein Bild von der zukünftig sicheren Authorisierung ihrer Twitter-Accounts machen.

Darüber hinaus sollen bereits in wenigen Wochen auch alle anderen Entwickler die Möglichkeit haben, auf das neue OAuth – Verfahren in Twitter zuzugreifen um damit die eigenen Applikationen endlich sicherer machen zu können.

Yigg.de weiter auf rasanter Talfahrt

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 02.02.2009 um 08:55 Uhr

yiggtrends

Auch wenn ich selbst Yigg.de nicht mehr nutze, so schaue ich doch ab und an mal auf der Seite vorbei um die dortigen Entwicklungen zu verfolgen und das was ich momentan sehe, stellt sich nicht besonders positiv dar, denn auch wenn die Besucherzahlen in den letzten Tagen vielleicht etwas gestiegen sind, so zeigt die Durschnittskurve noch immer stark fallende Tendenzen und ein Ende dürfte nicht in Sicht sein.

Während die Mitbewerber wie digg.com, Webnews.de oder auch Niuus.com die Besucherzahlen im letzten Quartal halten oder sogar teilweise steigern konnten, scheint der einzigste Branchenprimus Yigg von dieser Entwicklung fast vollständig überrannt zu werden. Zwar versucht man in München den Abwärtstrend momentan mit Einzelaktionen wie z.B. dem YIGG API Contest entgegen zu wirken, doch bisher anscheinend nur mit mäßigem Erfolg. mehr…

Twitter und seine große Sicherheitsmisere

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 10.01.2009 um 09:09 Uhr

Als gestern ein junger Freelancer mit einer interessanten Idee für ein neue’s Twitter-Projekt an mich herantrat, viel es mir wie Schuppen von den Augen. Hatte ich in den letzten Tagen in der Blogosphäre nicht haufenweise Artikel über etwaige Sicherheitsprobleme, gehackte Twitter – Account’s und Phising – Warnungen gelesen?

Verständlicherweise sind die Anwender nun besorgt um die Sicherheit ihrer Account’s und die Rufe nach einer neuen und vorallem sicheren Twitter API werden im Netz somit zunehmend lauter.

Nun wird jedoch vielerorts auch die sehr zögerliche Haltung der Twitterbetreiber kritisiert und hier möchte ich das Thema einmal aus dem Blickwinkel eines Entwickler’s betrachten, denn so trivial wie die Einführung von z.B. OAuth für viele verärgerte Anwender scheint, ist sie einfach nicht.

In meinen Augen befinden sich die Verantwortlichen bei Twitter in dieser Frage in einer Art Teufelskreis, denn der unheimliche Erfolg und die Expansion des beliebiten Microblogging – Dienstes ist in meinen Augen allein auf die unfassbar hohe Anzahl von Tools, Plugin’s und Zusatzdiensten zurückzuführen und die wiederum sind nur in so großer Zahl aus dem Boden geschossen, weil die jetzige Twitter API kinderleicht zu bedienen ist.

Entwickler waren bzw. sind hier bis heute also nicht gezwungen, sich durch unzählige Dokumentationsseiten zu wühlen und so fassen natürlich auch nicht so erfahrene Programmierer den Mut einen Dienst für Twitter auf die Beine zu stellen.

Aber genau diese vielen Zusatztools dürften Twitter bei einer Umstellung der API sehr wahrscheinlich zum Verhängnis werden, denn viele Entwickler werden nicht die Zeit finden, die Erweiterungen zeitnah an die nächste API Version anzupassen und somit würden vielleicht hunderte von Tools und Webservices mit einem Schlag den Dienst verweigern.

Auch professionell arbeitende Agenturen dürften vermutlich nicht immer sofort die Zeit finden, die eigenen Twitter-Projekte zu aktualisieren und so ist das Risiko halt hoch, dass nach der Umstellung der API viele Projekte wieder in der Versenkung des World Wide Web verschwinden werden. Auch wir hätten zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund vieler Kundenprojekte einfach nicht die Möglichkeit, ein Projekt wie Twittercharts innerhalb einer relativ kurzen Frist anzupassen und somit würde auch ich persönlich hier mit einem Ausfall von mindestens 4 Wochen rechnen.

Derartige Probleme möchte man auf Seiten von Twitter natürlich vermeiden und so spielt man bei dem Thema API Sicherheit also extrem mit dem Feuer, denn auf der einen Seite möchte man natürlich den Wünschen der Anwender nachkommen, doch auf der andere Seite dürfen dabei auch die Fundamente des Microblogging – Dienstes nicht zu sehr erschüttert werden.

Eine Lösung könnte vielleicht sein, für eine gwisse Zeit 2 verschiedene API Versionen anzubieten, wie es z.B. auch Yahoo in weiten Teilen macht, doch ob und wann dieses einmal der Fall sein wird, dass wissen wohl nur die Verantwortlichen Damen und Herren in der Twitter – Führungsebene.

Persönlich würde ich eine Implementierung von OAuth natürlich sehr begüßen, denn zum einen würde dieses das dringend notwendige plus an Sicherheit bringen und als Entwickler hätten wir endlich Planungssicherheiten, weil diese leidige Diskussion in der Twitter – Welt endlich ein Ende hätte.

Seitwert.de – Jetzt mit eigener Entwickler API

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 04.11.2008 um 09:24 Uhr

Wie die Macher von Seitwert.de kürzlich via. Twitter verkündeten, steht für uns Webentwickler ab sofort eine neue API zur Abfrage der Bewertungskennzahlen zur Verfügung.

Mit Hilfe der neuen REST Schnittstelle lassen sich also alle von Seitwert.de ermittelten Kenngrößen zu einer Domain in Form eines XML Dokumentes vom Server abrufen.

Eine valide Abfrage würde hier z.B. so aussehen:

1
http://www.seitwert.de/api/getseitwert.php?url={domain}&api={ihrapikey}

Wobei man beachten sollte, dass die Domain grundsätzlich ohne führendes http:// übergeben werden muss. Den zur Nutzung zwingend notwendigen API Key erhaltet Ihr nach einer kurzen Registrierung, kostenlos vom Anbieter des Services.

Auch wenn sich mir der tatsächliche Nutzen dieser API nicht unbedingt erschliesst, halte ich diese Möglichkeit zur Datenabfrage dennoch für ein nettes Gimmick und da ich ja weiß, dass unsere Kunden auf solche Dinge ganz wild sind, werde ich mir auch gleich mal überlegen, wie man das ganze in easyLink v3 implementieren kann.

Eine schöne Möglichkeit wäre natürlich den Seitwert der jweiligen Website auf der Detailseite anzuzeigen, doch bedingt durch den Umstand, dass die Schnittstelle auf 20 Anfragen pro Stunde begrenzt ist, dürfte das wohl derzeit nicht zu realisieren sein. Darüber hinaus benötigt man vom Anbieter für die kommerzielle Nutzung in dieser Form eine schriftliche Genehmigung.

Ich könnte mir aber gut vorstellen, ein kleines Fenster im ACP einzubauen, in dem man zunächst jederzeit den Seitwert seiner eigenen Seite abfragen kann und wenn die Schnittstelle in Zukunft noch weiter ausgebaut werden sollte, dann würde sich ja auch die Implementierung erweitern lassen. Ansonsten gibt es ja noch viele andere interessante API’s für uns Entwickler… ;)

Was meint Ihr zu dem Thema?

[via. jkw-media.de]

Magpie oder wie man Twitter als Werbeplattform nutzt

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 02.11.2008 um 08:54 Uhr

Wenn Konzepte oder Dienstleistungen sich so rasant schnell verbreiten wie Twitter, dann dauert es naturgemäß auch nicht sehr lange, bis findige Köpfe versuchen den entstandenen “Run” in bares Geld zu verwandeln und so wundert es mich auch nicht besonders, dass mit Magpie nun einer der ersten Anbieter versucht, die Tweets zur Platzierung von Textads zu nutzen.

Das Prinzip von Magpie ist dabei so einfach wie effizient, denn der Nutzer braucht sich lediglich mit seinem Twitter-Account registrieren und schon kann das Geld verdienen losgehen. Damit der eigene Account nicht gleich zu einer SPAM Schleuder verkommt, lässt sich dann noch einstellen, ob alle 1, 3, 5, 10, 15 oder 20 Tweets ein Werbe-Tweet von Magpie zwischengeschaltet wird.

Damit die Werbewirkung nicht vollends verpufft, verspricht der Anbieter, dass sämtliche Anzeigen kontextsensitiv ausgeliefert werden. Das bedeutet, dass die angezeigte Werbung thematisch zu den jeweiligen Tweets passt, was in meinen Augen wohl die Klickraten erhöhen soll. Darüber hinaus werden alle Werbe-Tweets natürlich anhand des Hashtags #magpie gekennzeichnet.

Für mich persönlich kommt die Nutzung von Magpie jedenfalls nicht in Frage, denn offen gesagt, habe ich für meinen Geschmack viel zu wenig Kontrolle über die eingeblendete Werbung und daran ändern in meinen Augen auch die guten Verdienstmöglichkeiten nichts.

Auf der anderen Seite ist Werbung in Tweets für mich nur eine logische Konsequenz, die wir über kurz oder lang wohl nicht aufhalten werden und auch wenn ich das Thema nicht ganz so kritisch betrachte, wie manch anderer, würde auch ich mich über Werbung in den von mir verfolgten Accounts naturgemäß auch nicht besonders freuen.

Im übrigen zeigt uns das Beispiel von Twitterad, dass Werbung auch kreativ sein kann…

[via: web-ideas.de]