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JavaScript im Internet Explorer mit Companion.JS debuggen

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 13.02.2009 um 09:18 Uhr

companionjs

Wenn man viel mit JavaScript – Bibliotheken arbeitet, dann kommt man unweigerlich einmal an dem Punkt an, an dem man gezwungen ist, sein Script zu debuggen und spätestens hier steht man dann auch vor der ersten großen Hürde. Während das Debugging im Firefox durch div. Plugin’s wie FireBug relativ einfach zu lösen ist, stehen Nutzer des Internet Explorer oftmals vor dem Problem, dass es für diesen Browser einfach keinen guten Debugger gibt.

Zwar hat Microsoft bereits vor Monaten versucht, dieses Problem durch Einführung der Webdeveloper – Toolbar zu lösen, doch um ein umfangreiches JavaScript zu debuggen, eignet sich diese Erweiterung keineswegs. Eine zumindest nutzbare Alternative habe ich in den letzten Tagen in Companion.JS gefunden, denn damit lassen sich auftretende Fehler zumindest wesentlich besser lokalisieren, als mit der IE internen Ausgabe.

Zwar hat auch dieses Tool noch immer große Schwächen und kommt bei weitem nicht an die Leistungsfähigkeit entsprechender Firefox – Plugins heran, doch letztendlich kann man damit arbeiten und man kommt an seinem Projekt weiter. Letztendlich bindet Companion.JS aber auch nur die Ausgaben des Microsoft Script Debugger’s in den Browser ein und daher ist dieses Tool u.a. auch eine Vorraussetzung für die Installation des IE Plugins.

Nutzer von Companion.JS sollten weiterhin auch darauf achten, die Ausgabe der JavaScript – Fehler auch in ihrem Browser zu aktivieren, denn die lassen sich unverständlicherweise über die Browser – Einstellungen im Menü Extras vollständig unterdrücken.

Mit dem Internet Explorer 8 steht hier jedoch auch bereits eine Verbesserung der Situation ins Haus, denn der kommt mit bereits fertig eingebauten Werkzeugen für Webdeveloper. Darunter befinden sich dann u.a  ein komfortablerer Javascript Debugger, sowie ein Dom-Baum-Browser.

URL mit oder ohne HTML Endung?

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 11.02.2009 um 08:57 Uhr

seotest

Frank Bergmann von Konzept-Welt hat vor einiger Zeit einen wirklich interessanten Selbstversuch gestartet und zwar ging es dabei um die beliebte Frage, ob Endung *.html am Ende einer URL einen gewissen Rankingvorteil verschaffen kann oder eben nicht.

Diese Frage dürfte wohl wirklich schon so alt sein, wie das Internet selbst und auch deshalb, weil sich einige Gerüchte immer sehr hartnäckig in den Köpfen einiger Nutzer halten, möchte ich euch das Ergebnis dieses kleinen SEO Test’s nicht vorenthalten.

Es ging daher zunächst darum 3 neue Seiten anzulegen und bei jeder Seiten befand sich das entsprechende Test – Keyword in der eigentlichen URL:

  • Seite 1 => keyword.html
  • Seite 2 => keyword/
  • Seite 3 => unterordner/keyword.html

Bei der Versuchsreihe sollte nun herausgefunden werden, welche der 3 Seiten nach einiger Zeit die bessere Position in der Ergebnisliste erreichen würde. Zur Vollständigkeit sollte man dann aber noch erwähnen, dass es sich bei den Seiten um keine dynamisch generierten, sondern um ganz normale statische Seiten gehandelt hat.

Erstaunlicherweise stellte sich nun am Ende der Testphase heraus, dass Seite 2 das Rennen um die Ranking – Positionen für sich entscheiden konnte. Gefolgt natürlich von Seite 1, wobei bereits jetzt sagen kann, dass ein weglassen der *.html – Endung zumindest keine nachteiligen Auswirkungen auf die Positionierung haben dürfte.

Mich würde natürlich auch mal interessieren, wie Ihr das jetzige Resultat wertet, denn bekanntlich gehen gerade in diesem Bereich die Meinungen weit auseinander.

[via: Konzept-Welt]

HTML5 Unterstützung für den Internet Explorer

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 10.02.2009 um 10:29 Uhr

Gestern hatte ich ja in meinem Artikel über die neuen Eingabefelder angemerkt, dass viele Browser sich zur Zeit noch durch ihre fehlende Unterstützung der HTML5 spezifischen Elemente wie z.B. article, canvas oder section auszeichnen und daher möchte ich euch heute kurz erklären, wie ihr zumindest dem Internet Explorer in diesem Bereich auf die Sprünge helfen könnt.

Grundsätzlich läßt sich der Browser aus Redmond mit Hilfe eines JavaScript’s dazu bewegen, die HTML5 spezifischen Elemente zu erkennen und im DOM entsprechend zu rendern.

Für das Element section reicht folgende Zeile im <head>-Bereich eurer Seite:

1
document.createElement("section");

Um dem Internet Explorer gleich mit einer ganzen Anzahl von neuen HTML5 Elementen bekannt zu machen, könntet Ihr auch auf dieses kleine JavaScript zurückgreifen.

Bitte achtet jedoch darauf, die Datei zwingend im <head>-Bereich der Website einzubinden, denn der Browser muss die Elemente, die er rendern soll, vor dem Aufbau der Seite kennen.

Um sicherzustellen, dass das Script auch wirklich nur im Internet Explorer eingebunden wird, könntet Ihr natürlich auch eine entsprechende IF – Abfrage ergänzen:

1
2
3
<!--[if IE]>
<script src="html5.js" type="text/javascript"></script>
<![endif]-->

[via: Remy Sharp & Nico Brünjes ]

Neue Eingabefelder in HTML5

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 09.02.2009 um 10:52 Uhr

Die endgültige Unterstützung von HTML5 und damit auch die finale Einführung nähert sich jeden Tag und zumindest das ist auch Grund genug für uns, einmal einen kritischen Blick auf die einzelnen Neuerungen und diversen Änderungen zu werfen.

Jetzt weiß ich aber natürlich auch ganz genau, dass unter meinen Lesern viele HTML unerfahrene Leser sind und so werde ich euch nicht mit technischen Einzelheiten langweilen, sondern ich habe beschlossen, mir einzelne Themen aus dem Bereich herausnehmen und diese jeweils in einem gesonderten Artikel zu behandeln.

Anfangen möchte ich heute daher direkt mit den Eingabefeldern, also dem <input> – Element, denn hier bietet HTML5 eine ganze Reihe von interessanten Neuerungen, die wir uns jetzt einmal etwas genauer ansehen sollten. mehr…

JavaScript – Formatierung mit Aptana Studio

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 25.11.2008 um 15:18 Uhr

Entwickler die sehr oft mit JavaScript Frameworks wie jQuery, Prototype oder dojo arbeiten, dürften irgendwann mit dem Problem konfrontiert werden, dass der Sourcecode in solchen Library’s in der Regel sehr stark komprimiert wurde und daher oftmals nur einer Codezeile hinterlegt ist.

Diese Vorgehensweise bietet zwar einige klare Vorteile im Bezug auf Dateigrößen und Ladezeiten, doch wenn man einmal einen solche Sourcecode erweitern musste, dann kann man sich sicher vorstellen, wieviel Aufwand es bedeutet, eine bestimmte in entsprechenden Dokument zu ändern.

Auf der Suche nach einer sinnvollen Lösung für dieses Problem bin ich vor kurzem auf die mir bis dato unbekannte Entwicklungsumgebung Aptana Studio gestoßen, denn diese umfangreiche IDE (Integrated Development Environment) konzentriert sich in ihrer Ausrichtung voll und ganz auf die Nutzung von JavaScript – Frameworks und bietet dem Anwender daher selbstverständlich auch viele auf Funktionen, die genau für derartige Anwendungsfälle optimiert wurden.

So ist es in Aptana Studio nicht nur möglich, fast alle bekannten Library’s per Klick in das Projekt zu importieren, sondern der Editor bietet darüber hinaus auch noch die Möglichkeit, komprimierte Sourcecodes in ein für den Entwickler lesbares Format aufzubereiten.

Da die gesamte IDE auf dem Eclipse – Framework aufsetzt, muss man als Anwender auf so lieb gewonne Features wie Quellcode – Vervollständigungen, FTP, SFTP und diverse Datenbank – Tools natürlich nicht verzichten. Für lediglich 79$ bekommt man in der Pro Version des Aptana Studio zusätzlich noch so interessante Erweiterungen wie einen komfortablen JSON Editor, einen speziellen Editor für Adobe Air XML Applikationen oder einen JavaScript Debugger hinzu.

Ich selbst habe das Aptana Studio nun seit einigen Tagen im Einsatz und bis auf ein paar kleine Probleme bei der Performance, bin ich mit der IDE mehr als zufrieden. Der Editor bietet mir als Entwickler alle wichtigen Funktionen unter einem Dach und so hat zumindest das ewige rumswitschen zwischen den verschiedenen Tools wohl nun ein Ende.

Aktuelle Captcha’s sind nahezu wirkungslos

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 14.10.2008 um 12:19 Uhr

Die effektive Bekämpfung von Foren-, Kommentar- oder Eintragspam gehört wohl zu den größten Aufgaben, die uns in den nächsten Jahren ins Haus steht und auch wenn wir mit der Implementierung des reCaptcha in easyLink vermeidlich eine Atempause erzielt haben, so dürfte das Wettrüsten zwischen den Herstellern und den Hackern aus Osteuropa oder Asien wohl gerade erst begonnen haben.

Galten Captcha’s bis vor wenigen Jahren noch als 100% sicher, so lassen sich heute fast alle Systeme mit Hilfe von automatisierten Algorithmen knacken, wie der folgende Screenshot aus der Preisliste eines ensprechenden Anbieters ja auch eindrucksvoll beweist. mehr…

Krumo – Eine Alternative zu var_dump & print_r

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 17.09.2008 um 09:38 Uhr

Als Programmierer kommt man eigentlich täglich in die Situation, dass man ein Script nach Fehlerquellen durchsuchen muss und sofern einem hier keine professionellen Tools mit internem Debugger, wie das Zend Studio Professional zur Verfügung stehen, muss man in der Regel auf die bekannten PHP Funktionen wie var_dump() oder print_r() zurückgreifen.

Das Problem bei dieser einfachen Methode ist jedoch oftmals, dass die Ausgabe bei verschachtelten Arrays oder Objekten nur sehr schwer lesbar ist und so geht man im Alltag eigentlich dazu über, die Bildschirminformationen zusätzlich mittels HTML zu formatieren.

Ein gebräuchliches Beispiel wäre daher so aufgebaut:

1
2
3
function DebugArray($var) {
    echo "< pre >".print_r($var)."</ pre >";
}

Die pre Tags musste ich leider um entsprechende Leerzeichen erweitern, da sind mit dem WordPress – Plugin zur Darstellung von Codeabschnitten in Konflikt geraten und deshalb muß das Beispiel für den Realgebrauch natürlich entsprechend angepaßt werden.

Eine wirkliche Alternative zu dieser doch sehr einfachen Debugging – Methode habe ich kürzlich jedoch in dem OpenSource Tool Krumo gefunden, dass die PHP Variablen strukturiert und somit auch für den Entwickler lesbar auf dem Bildschirm ausgibt.

Die Krumo – Ausgabe erzeugt u.a aus mehrdimensionalen Arrays oder Objekten eine auf DHTML und CSS basierende Baumstruktur, die ihr nach belieben ein- oder ausklappen könnt. Darüber hinaus läßt sich der gesamte Baum noch mittels Skins und CSS an die individuellen Bedürfnisse jedes Anwenders anpassen.

Einige Beispiele dazu könnt Ihr euch natürlich auf der Projektseite von Krumo ansehen.