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Branchenbücher sind noch lange nicht out!

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 16.08.2011 um 05:51 Uhr

Wir erinnern uns alle an die Zeiten in denen Webkataloge und Branchenbücher zu Hauf das Netz bevölkerten. Viele dieser Projekte waren allein aus SEO Gründen erschaffen worden und da ist es natürlich auch nicht weiter verwunderlich, dass sich nach einem Hype auch schnell wieder Ernüchterung in der Szene bereitgemacht hat.

Viele SEO Guru’s sagen demnach schon seit Jahren den Tod von Webkatalogen und Branchenbüchern in der Netzwelt vorher und zumindest im Bezug auf die Eignung als SEO Werkzeug kann ich diese Meinung uneingeschränkt teilen, aber als eigenständiges Business-Model haben Branchenverzeichnisse sicher noch lange nicht ausgedient, denn selbst die Kollegen drüben bei deutsche Startups sehen für spezialisierte Verzeichnisse, die eine Nische im Segment besetzen, noch sehr gute Marktchancen!

Die Generation Internet kennt die Gelben Seiten meist nur noch von der Oma. Branchenbücher sind aber nicht nur deswegen momentan angesagt. Denn der Markt steht nicht nur vor einem enormen Wandel, er ist auch groß und lukrativ. Neben Digitale Seiten (www.digitaleseiten.de) bearbeiten auch Auskunft.de (www.auskunft.de), instep (www.instep.de) und Pflege.de (www.pflege.de) dieses spannende Segment.

Der Ansatz ist meist ähnlich: Die Start-ups suchen sich wie Digitale Seiten ein Nischenthema – beispielsweise Maler.org (www.maler.org) – und verkaufen den Anbietern im Lande einen Eintrag in diesem Branchenverzeichnis. Prognose: Hier brauchen allle einen langen Atem und viel Geduld mit der Zielgruppe!

Sicher ist aber auch, dass sich ein solcher Erfolg nicht allein durch den Kauf einer Software wie easyLink einstellen wird, denn ein gutes Branchenbuch auf die Beine zu stellen, bedeutet zum einen sehr viel Arbeit und zum anderen man muss sicherlich auch bereit sein etwas Geld in die Hand zu nehmen, denn die Individualität im Bezug auf Mehrwert und Design ist hier oftmals der Schlüssel zum Erfolg.

Google räumt mit SEO-Mythen auf

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 02.03.2011 um 07:30 Uhr

Google höchster SPAM-Fighter Matt Cutts himself räumt in einem aktuellen Interview mit einer ganzen Reihe von SEO-Mythen auf und auch wenn diese Informationen für viele von euch wieder sehr sehr schmerzhaft sein werden, möchte ich euch einige wichtigste Punkte aus diesem Gespräch natürlich nicht vorenthalten.

Ein weiterer Trugschluss ist, dass nur Links zählen. Manch einer denkt: “Ich brauche nur Links und sonst gar nichts.”

Das ist natürlich ein sehr interessanter Hinweis, denn ich kenne mehr als genug Freunde, Bekannte und auch Kunden, die noch immer der Meinung sind, dass sich das Leben im Netz ausschließlich um die Generierung von Backlinks dreht.

Diese Zeiten sind aber zum Glück für uns alle schon lange vorbei, denn heute zählt mehr denn je auch die Qualität des erstellten Contents. Um diese Qualität auch dauerhaft zu sichern, hat Google hat erst vor wenigen Tagen das so genannte “Farmer Update” ins Rennen geschickt und nach einer kurzen Testphase in den USA dürfen wir uns sicherlich auch sehr bald über diese Änderungen freuen.

Achtet auch auf die Architektur eurer Website, ihre Crawlbarkeit, wie gut durchsuchbar sie ist…

Dieser Punkt ist eigentlich auch kein großes Geheimnis mehr, denn nicht erst seit den Änderungen an den Webmaster-Tools wissen wir, dass eine gute Crawlbarkeit und ein schneller Seitenaufbau ebenfalls in die Bewertung der Seite einfliessen kann.

Spätestens jetzt ist es also an der Seite sich von überladenen Tabellen-Layouts und Text-Farmen zu trennen. Sauberer, einzigartiger und schneller Content ist die Leitrichtung für die nächste Zeit und das solltet Ihr berücksichtigen.

Ein spezieller Trugschluss, auf den ich hinweisen will, ist, dass das Meta-Tag der Keywords im Such-Ranking von Google irgendeine Rolle spielen würde. Tut es einfach nicht. Wir verwenden das Meta-Keywords-Tag nicht.

Hört, hört…wer hätte das gedacht? Da sitzen wir alle stundenlang vor unseren Seiten und optimieren mit viel Aufwand unsere Meta-Keywords und dann werden diese Angaben von Google nicht einmal berücksichtigt?

Richtig, aber da einige in diesem Punkt scheinbar doch sehr beratungsresistent sind und weil offensichtlich auch mehrmaliges Hinweisen hier nicht immer zum gewünschten Ziel führt, habe ich diesen Punkt auch hier nochmals mit aufgeführt.

Welchen Mehrwert bieten Webkataloge?

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 29.10.2010 um 06:12 Uhr

Diese Frage dürften sich vermutlich viele Interessenten stellen, die mit dem Gedanken spielen, sich mit easyLink V3 ein professionelles Webverzeichnis oder ein Branchenbuch zu erstellen. Warum soll ich mir die Arbeit machen und einen Webkatalog erstellen, wenn Google, Facebook und Twitter eh schon alle Daten frei Haus liefern?

Beantworten möchte ich diese Frage heute einfach mal mit einem Zitat aus dem Abakus-Forum und ich denke, diesem Wortlaut ist auch nichts mehr hinzuzufügen.

Kataloge sind normale Websites. Der Mehrwert liegt in der Redaktion, die Google nicht hat. Der Content besteht aus redaktionellen Linklisten. Wenn diese Linklisten höherwertig als die Google-SERPs sind, sind sie für Google und die User eine Bereicherung.

Die meisten SEOs tun alles, um die Qualität der Webkataloge mit DC und Spam in den Keller zu ziehen. Deshalb sollte man die meiste Kritik aus dieser Ecke einfach nicht ernst nehmen.

Google testet Social Network Features in den Serps

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 21.10.2010 um 08:29 Uhr

Nachdem uns Bing in der letzten Woche mit neuen Funktionen überrascht hat, zieht nun vermutlich auch Google in diesem Sektor nach, denn wie Danny Sullivan drüben bei Search engine land eindruckvoll zeigt, finden sich nun auch testweise bei Google ein Hinweis dazu, wie oft der jeweilige Eintrag in den Social Networks “verteilt” wurde.

Durch einen Klick auf den neuen Shared by 5+ Button gelangt der Nutzer jedoch nicht direkt zu Facebook, Xing oder Twitter, sondern Google präsentiert hier vermutlich mit Hilfe seiner eigenen Realtime Suche die Verteilung des jeweiligen Links innerhalb aller von Google indexierten Social Networks.

Ich persönlich bin gespannt, wann dieses Features bei uns in AT oder DE zum Einsatz kommen wird. Fest steht jedenfalls schon heute, dass die Kommuniktion in den Social Networks mehr und mehr die Ergebnisse in den Suchmaschinen beeinflussen wird und so wird sich auf lange Sicht sicherlich niemand mehr ernsthaft erlauben können, diesen Bereich komplett in der Unternehmenskommuniktion zu ignorieren.

Google empfiehlt moderierte Verzeichnisse

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 29.06.2010 um 07:25 Uhr

Zwischen unseren Kunden entbrennen immer wieder Diskussionen darüber, ob man easyLink V3 nicht weiter automatisieren könnte.

Oft wird hier dann der Wunsch nach einer sofortigen Freischaltung der Einträge nach Zahlungseingang ganz oben angeführt, doch das dieses genau der falsch Weg ist, belegt nun ein Artikel in der Google Webmaster-Zentrale.

Der Eintrag von Websites in Webverzeichnissen wird häufig als weitere Möglichkeit genannt, um junge Websites im Google-Index zu begünstigen. Es gibt bedeutende, aktuelle Verzeichnisse, die das Internet bereichern.

Doch gibt es von diesen Verzeichnissen, im Vergleich zu denen geringerer Qualität, nicht besonders viele. Wenn ihr euch dazu entscheidet, eure Website in ein Webverzeichnis einzutragen, achtet bitte darauf, dass dieses aktuell, moderiert und gut strukturiert ist.

Masseneintragungen, die manchmal als schneller SEO-Workaround angeboten werden, sind überwiegend nutzlos und dürften euren Absichten sicher nicht dienlich sein.

Besonders auffällig an diesem Punkt ist jedoch, dass sowohl Google, als auch die vielen SEOs oder Software-Hersteller in diesen Punkten seit Jahren das gleiche “predigen”, aber irgendwie scheint die Message noch immer nicht bei allen angekommen zu sein.

Ich selbst führe wöchentlich mehrere Telefonate mit Kunden, in denen ich immer wieder erklären muss, warum ein Backlink-Zwang nicht sinnvoll ist oder wiese man nicht hunderte von leeren Kategorien in seinem Verzeichnis aufführen sollte.

In diesem Zusammenhang würde mich dann nämlich auch mal interessieren, wie oft unsere Kunden die Inhalte ihrer Verzeichnisse pflegen. Sofern man nämlich von der Software-Aktualität auf die Pflege des Katalogs zurückschliessen könnte, dürfte es bei vielen hier nämlich sehr düster aussehen und derartige Verzeichnisse wirken natürlich auch nicht immer besonders attraktiv auf potenzielle Nutzer.

[via. Christian]

Wertlose Backlinks aus Artikelverzeichnissen

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 04.01.2010 um 11:04 Uhr

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass sich Artikelverzeichnisse hervorragend dazu nutzen lassen, den ein oder anderen Backlink für sich oder für seine Kunden zu generieren, doch offenbar hat Google dieses Vorgehen mit mittlerweile erkannt und unterscheidet zwischen den jeweiligen Linkzielen.

In vielen Artikelverzeichnissen ist es nämlich üblich, dass man als Gegenleistung für seinen gerade geschriebenen Artikel 2 Backlinks verwenden darf und was macht der gemeine SEO in der Regel damit?

Richtig, er setzt einen Link auf die Startseite seines Projektes und einen weiteren auf eine nicht so wichtige Unterseite. Wie Alexander jetzt jedoch in einem eigenen Test festgestellt hat, macht Google neuerdings wohl deutliche Unterschiede bei der Bewertung dieser themenbezogenen Links.

Während der Link auf die Unterseite wie gewohnt gewertet wird, scheint der Startseiten-Links von den Bots wohl vollständig ignoriert zu werden und damit könnt Ihr euch diesen Link auch gleich sparen. Diese Einschränkung betrifft jedoch ausschließlich Google, denn bei Yahoo werden beide Backlinks korrekt mit den Zielseiten in Verbindung gebracht.

Google startet eigenen Kurz-Url Dienst

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 16.12.2009 um 12:02 Uhr

Heute war ein ganz besonderer Abend in MountainView, denn einer der 3 Imperatoren aus dem Orden der Googleianer hatte die firmeneigenen Ritter der Apokalypse in den herrschaftlichen Thronsaal gerufen. Es galt bei einem opulenten Mahl darüber zu streiten, welche Schritte für die Expansion des Imperiums notwendig sein.

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Die Zeiten waren in den letzten Monaten schließlich härter geworden, denn während die hauseigenen Datenkraken in den zahlreichen auf dem Planeten verteilten Serverfarmen täglich größen Hunger bewiesen, rekrutierten die Rebellenorden Twitterian und Facebook immer mehr Nutzer im Kampf gegen die Googleianer.

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