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Fun-Gruppen: Wer achtet schon auf seine Online-Reputation?

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 16.02.2010 um 08:48 Uhr

Sie nennen sich Rettet den Charmin-Bären, tragts mi ins Auto, i fahr euch heim oder Tiroler = das höchste was ein Mensch werden kann und von diesen Fun-Gruppen gibt es in allen Social-Networks sicherlich tausende, wenn nicht gar Millionen. Aber wer denkt bei einem Gruppenbeitritt schon an seine eigene Online-Reputation?

Der Ablauf ja in der Regel relativ simpel: Man bekommt von seinen Kontakten oder Freunden zunächst eine Einladung in eine dieser Fun-Gruppen. Der Titel bzw. das Ziel der Gruppe hört sich auf den ersten Blick hin ganz witzig an, die Teilnahme ist kostenlos und der “Beitreten”-Button ist auch oftmals dann auch schnell geklickt.

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Was ist die richtige Anrede in Social-Networks?

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 15.01.2010 um 17:42 Uhr

Wenn man Tag für Tag auf den verschiedenen Networking-Plattformen wie Xing oder Facebook unterwegs ist, dann passiert es einem ab und an natürlich auch schon mal, dass man auf eine Kontaktanfrage hin eine Absage bekommt. Nun ist da ja an sich nichts schlimmes dran, denn zum einen setzen viele Nutzer für eine Kontaktaufnahme voraus, dass man sich zumindest auch im Real-Life einmal begegnet ist und zum anderen macht es sicherlich auch Sinn, seine Kontakte etwas zu strukturieren.

Interessant wird die Geschichte jedoch dann, wenn Nutzer beginnen, die persönliche Anrede als eine Art neuen Qualitätsstandard in den Social Networks zu definieren. So habe ich z.B. heute eine E-Mail via. Xing bekommen, in der mir mein Gegenüber mitteilte, dass er mich als Kontakt nicht führen wolle, da er mich 1. aus dem Real-Life nicht kennt (was ja durchaus nachvollziehbar ist) und 2. würde er eine Anrede mit “Sie” innerhalb einer möglichen Kontaktanfrage als persönliche Beleidigung ansehen.

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Das Geschäft mit dem Tot in sozialen Netzwerken

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 11.01.2010 um 12:27 Uhr

Oftmals wenn ich in den einschlägigen Boulevardmedien blättere und von dem ein oder anderen Promi-Skandal lese, dann fällt mir immer wieder der folgende Satz ein:

Das Internet vergißt nie…

Egal ob Promis nun ein Drogen oder Alkohol-Problem haben oder ob man selbst auf einer Party vielleicht über das Ziel hinaus geschossen ist, im Netz und in den einzelnen sozialen Netzwerken wird dieses Ereignis auch dann noch zu finden sein, wenn die betreffene Person vielleicht selbst schon nicht mehr daran denkt.

Negative Schlagzeilen verbreiten sich in der heutigen Zeit nunmal innerhalb von Minuten um die gesamte Welt und wenn man nicht aufpasst, dann bekommt man schnell ein bestimmtes Image, dass man nicht wieder los wird.

Das schwedische Startup MyWebwill möchte jetzt zumindest dafür sorgen, dass eure Daten nicht noch über den eigenen Tot hinaus im Netz zur Verfügung stehen und so hält man 2 verschiedene Pakete für einen würdevollen Abschied bereit:

Während bei der kostenlosen Version mit dem Namen Freemium lediglich alle zuvor von euch definierten Profile in den einzelnen Social Networks gelöscht werden, hält die kostenpflichte Variante darüber hinaus noch eine persönliche Abschiedsnachricht inkl. Foto an alle Freunde und Kontakte für euch bereit.

Sicherlich mag dieses Geschäftsmodell für viele abstoßend und maker erscheinen, doch persönlich kann ich mir ganz gut vorstellen, dass sich mit einem derartigen Dienst in einigen Jahren ganz gut etwas verdienen läßt. Wie denkt Ihr über dieses Thema? Seht Ihr Chancen für das junge Startup?

[via: ANDERS|denken]

Facebook ist für Frauen besonders attraktiv

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 06.01.2010 um 20:12 Uhr

Das Social Network Facebook scheint auf Frauen eine ganz besondere Anziehungskraft zu haben, denn laut der zweiten Annual Social Media Study, die von der Frauen-Community Shespeaks unten den knapp 1.600 Mitgliedern durchgeführt wurde, besitzen zwar 95% der Mitglieder ein Profil auf Facebook, aber nur knapp 38% der registrierten Nutzer sind hingegen Mitglied auf Twitter.

Auf den ersten Blick stellt sich jetzt natürlich die Frage, warum das so ist, aber wenn man sich die Beweggründe aller in der Studie befragten Frauen einmal etwas genauer anschaut, dann ist das Ergebnis gar nicht so überraschend, denn gut 72% aller weiblichen Nutzer haben angegeben, dass Sie Facebook nutzen um sich über neue Produkte zu informieren oder um sich mit Ihren Freunden gemeinsam über Produkte auszutauschen.

Während die Frauen also Facebook hauptsächlich dazu nutzen, um einem Produkt oder einem Unternehmen in gewisser Weise ihre Loyalität zu zeigen, ist wird Twitter schlichtweg als Informationskanal gesehen.

Aus Marketing-Sicht zeigt die Studie sehr deutlich, dass sich gerade Facebook Fanseiten hervorragend dazu eignen um die weiblichen Kunden an sich oder an das eigene Produkt zu binden.

Kein Job ohne ausreichende Follower

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 05.01.2010 um 11:28 Uhr

Nicht selten höre ich von unseren Softwarekunden Aussagen wie diese:

Ach…Twitter, Facebook und den ganzen Quatsch. Wofür brauche ich das alles? Damit kann ich doch eh nichts anfangen…

Aber die mediale Welt befindet sich in einem stetigen Wandel und so setzen auch heute immer mehr Unternehmen bei ihren Bewerbern auf eine umfangreiche Social Media Kompetenz.

Erst im letzten Sommer sorgte die amerikanische Multimediakette BestBuy für einen gehörigen Aufruhr, als sie in einer Stellenausschreibung bei den Bewerben neben dem Universitätsabschluss auch einen eigenen Twitter-Account mit mindestens 250 Followern voraussetzte.

Nun ist der amerikanische Markt zwar nicht unbedingt mit Europa zu vergleichen, aber auch in Deutschland und Österreich achten die Firmen vermehrt darauf, dass sich ihre Mitarbeiter in bestimmten Positionen sicher im Social Web bewegen können. Wie Nicole Klawikowski, Leitering des Personalmarketing bei Vodafone, in einem Interview gegenüber der FAZ bestätigt, reicht es heute in vielen Branchen für die Unternehmen nicht mehr aus einfach nur einen Account bei einem der zahlreichen sozialen Netzwerke zu registrieren.

Gerade in der Kommunikationsbranche ist eine gute Vernetzung unabdingbar…Bewerber müssen aber die Relevanz von neu aufkommenden Medien beurteilen können

Stattdessen erwartet man von den künftigen Mitarbeitern das sie durch die eigenen Social Media Aktivitäten auch das Image und das Erscheinungsbild des Arbeitgebers nach aussen weitergeben. Naturgemäß hat die junge Generation in diesem Bereich wesentlich weniger Berührungsängste, aber auch aus meinen eigenen Facebook-Umfeld weiß ich, dass nur wenige Kontakte, die nicht aus dem web affinen Bereich stammen und zwischen 35 und 50 Jahren sind, dieses Medium in seiner vollen Vielfalt bereits aktiv wahrgenommen haben.

Letztendlich zeigt dieses Thema aber, dass unser Netzleben auch immer mehr Einfluß auf das reale Leben nimmt und so kann es zumindest nicht Schaden, wenn man in der nächsten Bewerbung für einen Job auch ein wenig seine ganz persönliche Social Media Kompetenz anführt.

Beautifulpeople.com kickt 5.000 Nutzer

Abgelegt von Sascha Schoppengerd am 04.01.2010 um 16:01 Uhr

Eine ziemlich kuriose Meldung erreicht uns mal wieder aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, denn Angaben von Techcrunch zufolge hat das bekannte Schönlings-Social-Network mit dem einprägsamen Namen beautifulpeople.com über 5.000 Mitglieder seines Dienstes gekickt, da diese sich über die Weihnachtsfeiertage haben ein wenig gehen lassen und nun offensichtlich nicht mehr dem Schönheitsideal entsprachen.

Ob das ganze nun der Wahrheit entspricht oder lediglich eine gut gemachte Medienkampangne ist, mag ich derzeit noch nicht beurteilen, allerdings stärkt es meinen Eindruck, dass in letzter Zeit immer mehr Anbieter versuchen von der Masse abzugrenzen. Egal ob es um Schönheit oder Intelligenz geht, der Trend zu so genannten Elite-Networks scheint ungebrochen.

[via. Techcrunch]