Branchenbücher sind noch lange nicht out!
Wir erinnern uns alle an die Zeiten in denen Webkataloge und Branchenbücher zu Hauf das Netz bevölkerten. Viele dieser Projekte waren allein aus SEO Gründen erschaffen worden und da ist es natürlich auch nicht weiter verwunderlich, dass sich nach einem Hype auch schnell wieder Ernüchterung in der Szene bereitgemacht hat.
Viele SEO Guru’s sagen demnach schon seit Jahren den Tod von Webkatalogen und Branchenbüchern in der Netzwelt vorher und zumindest im Bezug auf die Eignung als SEO Werkzeug kann ich diese Meinung uneingeschränkt teilen, aber als eigenständiges Business-Model haben Branchenverzeichnisse sicher noch lange nicht ausgedient, denn selbst die Kollegen drüben bei deutsche Startups sehen für spezialisierte Verzeichnisse, die eine Nische im Segment besetzen, noch sehr gute Marktchancen!
Die Generation Internet kennt die Gelben Seiten meist nur noch von der Oma. Branchenbücher sind aber nicht nur deswegen momentan angesagt. Denn der Markt steht nicht nur vor einem enormen Wandel, er ist auch groß und lukrativ. Neben Digitale Seiten (www.digitaleseiten.de) bearbeiten auch Auskunft.de (www.auskunft.de), instep (www.instep.de) und Pflege.de (www.pflege.de) dieses spannende Segment.
Der Ansatz ist meist ähnlich: Die Start-ups suchen sich wie Digitale Seiten ein Nischenthema – beispielsweise Maler.org (www.maler.org) – und verkaufen den Anbietern im Lande einen Eintrag in diesem Branchenverzeichnis. Prognose: Hier brauchen allle einen langen Atem und viel Geduld mit der Zielgruppe!
Sicher ist aber auch, dass sich ein solcher Erfolg nicht allein durch den Kauf einer Software wie easyLink einstellen wird, denn ein gutes Branchenbuch auf die Beine zu stellen, bedeutet zum einen sehr viel Arbeit und zum anderen man muss sicherlich auch bereit sein etwas Geld in die Hand zu nehmen, denn die Individualität im Bezug auf Mehrwert und Design ist hier oftmals der Schlüssel zum Erfolg.






